Hen­ning Homann, arbeits­markt­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­tion im Säch­si­schen Landtag, am Don­nerstag zur Begren­zung der Laden­öff­nung an Sil­vester:

„Der Landtag hat heute beschlossen, dass am Sil­ves­tertag die Geschäfte spä­tes­tens 14 Uhr schließen, damit die Beschäf­tigten im Ein­zel­handel mehr Zeit mit ihren Fami­lien ver­bringen können. Die Arbeit­neh­me­rinnen und Arbeit­nehmer bekommen für ihre harte Arbeit, nicht nur wäh­rend der Corona-Pan­demie, zu Recht viel Applaus. Aber klat­schen allein hilft eben nicht, Gesetze ändern schon. Wer übers Jahr an vielen Wochen­enden arbeiten muss, viele Abende im Super­markt bis weit nach 22 Uhr schuftet, hat es ver­dient, am Sil­ves­ter­abend frei zu haben“, so Hen­ning Homann.

Die Geset­zes­än­de­rung geht auf eine Anre­gung von Betriebs­rä­tinnen und Betriebs­räten aus dem Ein­zel­handel zurück. Im Sep­tember nahmen 30 Betriebs­räte und Gewerk­schafter auf Ein­la­dung der SPD-Frak­tion an der öffent­li­chen Anhö­rung des Gesetz­ent­wurfes im Landtag teil.

Bisher konnten die Geschäfte bis 22 Uhr öffnen.

Wei­tere Infor­ma­tionen:

Ein­zel­han­dels-Betriebs­räte bei SPD-Frak­tion zu Gast