Thomas Baum, Spre­cher für Struk­tur­po­li­tik der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag und Abge­ord­ne­ter aus der Ober­lau­sitz, zur Dis­kus­si­on um neue Kern­kraft­wer­ke in der Ober­lau­sitz:

+++ Absage an absur­de Vor­schlä­ge Frauke Petrys für neue Kern­kraft­wer­ke +++

„Die Idee, Kern­kraft­wer­ke hier in der Ober­lau­sitz als Alter­na­ti­ve zur hei­mi­schen Braun­koh­le zu bauen, ist das Absur­des­te, was ich mir ener­gie­po­li­tisch vor­stel­len kann. Die Idee kommt ja immer wieder mal und ver­dient nur eine Ant­wort: Die Ober­lau­sitz ist nicht das End­la­ger für Schrott­ideen von ges­tern! In Deutsch­land will nie­mand mehr ein AKW vor der eige­nen Haus­tür haben, aber denen ganz weit im Osten kann man sowas hin­bau­en? Es ist absurd!“, so Thomas Baum zu der durch Ex-AfD-Chefin Frauke Petry ange­sto­ße­nen Debat­te.

„Der Koh­le­kom­pro­miss sichert die Zukunft der Lau­sitz. Offen­bar haben einige die damit ver­bun­de­nen Chan­cen noch nicht ver­stan­den. Wenn sich nun Rechts­po­pu­lis­ten hin­stel­len, um die wich­ti­gen und not­wen­di­gen Inves­ti­tio­nen in die Infra­struk­tur in einer lange ver­nach­läs­sig­ten Region zu kri­ti­sie­ren und als ‚Tinnef‘ bezeich­nen, lässt das tief bli­cken. Es zeigt, was diese Leute wirk­lich von meiner Heimat Ober­lau­sitz halten“, so Baum abschlie­ßend.