„Mit dem heute ver­ab­schie­deten Kon­zept zur Finan­zie­rung unserer Natur­schutz­sta­tionen haben wir den Ein­stieg in einen kleinen Para­dig­men­wechsel bei der Natur­schutz­för­de­rung  geschafft. Wir ver­wenden Lan­des­geld, um dau­er­haft Struk­turen zu sichern und den Natur­schutz­sta­tionen Pla­nungs­si­cher­heit zu geben“, so SPD-Umwelt­spre­cherin Simone Lang am Dienstag im Landtag. „Die För­de­rung des Natur­schutzes bekommt damit einen neuen Stel­len­wert.“

„Die Vor­aus­set­zungen dafür haben wir bereits mit dem Dop­pel­haus­halt 2017/18 geschaffen, für die Finan­zie­rung der Sta­tionen stehen nun jähr­lich 1,5 Mil­lionen Euro zur Ver­fü­gung. Bereits in den Koali­ti­ons­ver­hand­lungen war es uns als SPD wichtig, etwas für die Natur­schutz­sta­tionen zu tun und deren Situa­tion zu ver­bes­sern. Denn die Sta­tionen sind wich­tige Anker für die regio­nale Natur­schutz­ar­beit, für die prak­ti­sche Natur­schutz­ar­beit – von Bio­toppflege bis Arten­schutz, und für die Umwelt­bil­dung – von Pro­jekt­tagen an Schulen bis zur Bera­tung von Ehren­amt­lern.“

Hin­ter­grund: Das „Umset­zungs­kon­zept säch­si­scher Natur­schutz­sta­tionen“ regelt die Ver­tei­lung des zur Ver­fü­gung ste­henden Geldes und listet die Kri­te­rien für die Ver­gabe auf. Der Antrag wurde von der Regie­rungs­ko­ali­tion zusammen mit der Grünen-Frak­tion vor­ge­legt.