Hen­ning Homann, stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag und Spre­cher für demo­kra­ti­sche Kul­tur, am Don­ners­tag zur Debat­te über ein zen­tra­les „Anker­zen­trum” in Sachsen:

„Die SPD-Frak­ti­on begrüßt die Klar­stel­lung des Minis­ter­prä­si­den­ten, dass die Pla­nun­gen für ein zen­tra­les ‚Anker­zen­trum’ in Sach­sen vom Tisch sind und wir bei den drei bewähr­ten Ankunfts­zen­tren blei­ben“,  so Hen­ning Homann. „Sach­sen ist mit sei­nen Erst­auf­nah­me­ein­rich­tun­gen in Dres­den, Leip­zig und Chem­nitz bereits gut auf­ge­stellt. Inte­gra­ti­ons­mi­nis­te­rin Petra Köp­ping hat Recht: Die drei Ein­rich­tun­gen in Sach­sen, in denen Geflüch­te­te Betreu­ung, ers­ten Sprach­un­ter­richt und kul­tu­rel­le Ori­en­tie­rung erhal­ten, sind auch im Sin­ne der Inte­gra­ti­on und der inne­ren Sicher­heit die bes­se­re Lösung. Geflüch­te­te, die nicht in Deutsch­land blei­ben dür­fen, wer­den von dort aus zurückgeführt.“

„Mög­lich­kei­ten, deren Arbeit noch wei­ter zu ver­bes­sern, kön­nen mit den Kom­mu­nen bespro­chen wer­den. Die enge Zusam­men­ar­beit mit den Kom­mu­nen hat sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren bewährt. Im Inter­es­se einer huma­ni­tä­ren und genau­so kon­se­quen­ten Asyl­po­li­tik ist Sach­lich­keit obers­tes Gebot. Das The­ma eig­net sich weder für Wahl­kampf noch für Pole­mik”, so Homann abschlie­ßend. „Die Debat­te um ein zen­tra­les ‚Anker­zen­trum’ in Sach­sen soll­te been­det werden.“