+++ SPD stärkt Inte­gra­ti­on in den Arbeits­markt durch Arbeits­markt­ment­o­ren mit 9,5 Mil­lio­nen Euro +++

„Wir wollen, dass Inte­gra­ti­on erfolg­reich ist. Aus­bil­dung und Beschäf­ti­gung sind dafür enorm wich­tig. Um den Geflüch­te­ten eine Per­spek­ti­ve zu geben, wollen wir sie zügig in bisher unbe­setz­te Jobs oder Aus­bil­dungs­plät­ze ver­mit­teln. Der Arbeits­all­tag kann Vor­ur­tei­le ab- und Ver­trau­en auf­bau­en sowie den Geflüch­te­ten die Mög­lich­keit geben, zur posi­ti­ven Ent­wick­lung unse­ren Landes bei­zu­tra­gen. Das nun gestar­te­te Arbeits­markt­ment­o­ren-Pro­jekt ist dafür ein wich­ti­ger Schritt – auch auf­grund des zuneh­men­den Fach­kräf­te­be­dar­fes und der demo­gra­fi­schen Ent­wick­lung“, begrüßt der Arbeits­markt­ex­per­te der SPD-Frak­ti­on, Hen­ning Homann, den Pro­jekt­auf­ruf „Arbeits­markt­ment­o­ren für Geflüch­te­te“ des SPD-Arbeits­mi­nis­ters Martin Dulig.

Ins­ge­samt können 13 Pro­jek­te in ganz Sach­sen geför­dert werden. Damit stehen, so Homann, die Ver­mitt­ler in jedem Land­kreis sowie den Städ­ten Chem­nitz, Dres­den und Leip­zig zur Ver­fü­gung: „Wir wollen keine weißen Fle­cken. Des­halb wird die Struk­tur flä­chen­de­ckend auf­ge­baut.“

Es werden ca. 60 Arbeits­markt­ment­o­ren gesucht. Das sind Per­so­nen, die einer­seits Geflüch­te­te auf der Suche nach einer Aus­bil­dung oder einem Job beglei­ten und ande­rer­seits Arbeit­ge­ber unter­stüt­zen, die hän­de­rin­gend nach Fach­kräf­ten suchen. Jeder Mentor soll bis zu 15 Geflüch­te­te unter­stüt­zen, so dass in der Summe unge­fähr 1.000 Men­schen die Teil­nah­me am Pro­gramm ermög­licht wird. Ins­ge­samt stehen dafür bis 2019 ca. 9,5 Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung.

Hin­ter­grund:

Pro­jekt­an­trä­ge können bis zum 15. Juli 2016 bei der Säch­si­schen Auf­bau­bank (SAB) ein­ge­reicht werden (www​.sab​.sach​sen​.de/​a​r​b​e​i​t​s​m​a​r​k​t​m​e​n​t​o​ren).

Men­to­ren stehen den Geflüch­te­ten auf dem gesam­ten Weg der Aus­bil­dungs- bzw. Arbeits­markt­in­te­gra­ti­on bera­tend zur Seite. Auch Arbeit­ge­ber und Aus­bil­dungs­be­trie­be werden mit Rat und Tat unter­stützt, um eine mög­lichst rei­bungs­lo­se Ein­glie­de­rung der neuen Mit­ar­bei­ter oder Azubis zu gewähr­leis­ten. Das Pro­gramm wurde in enger Zusam­men­ar­beit mit der Bun­des­agen­tur für Arbeit, den Kam­mern, Sozi­al­part­nern und kom­mu­na­len Spit­zen­ver­bän­den erar­bei­tet. Es ist auf drei Jahre ange­legt, mit rund 1.000 Teil­neh­mer­plät­zen. Vor­ge­se­hen ist, mög­lichst in jedem Land­kreis bzw. jeder kreis­frei­en Stadt min­des­tens ein Pro­jekt mit jeweils meh­re­ren Men­to­ren zu eta­blie­ren. Dafür stehen rund 9,5 Mil­lio­nen Euro aus Lan­des­mit­teln zur Ver­fü­gung. Antrag­stel­ler können Land­krei­se, Städte und Gemein­den sowie wei­te­re Träger sein, die die Maß­nah­men im Frei­staat Sach­sen durch­füh­ren. Es werden keine Dop­pel­struk­tu­ren geschaf­fen, ein ver­gleich­ba­res Bun­des­pro­gramm exis­tiert nicht.

Infor­ma­tio­nen zum Förderprogramm/​Projektaufruf auf den Seiten der SAB: www​.sab​.sach​sen​.de/​a​r​b​e​i​t​s​m​a​r​k​t​m​e​n​t​o​ren
Über­sicht des Förderprogramms/​Faktenblatt: https://www.spd-fraktion-sachsen.de/wp-content/uploads/2016–05-23_Faktenblatt-Arbeitsmarktmentoren.pdf
Medi­en­in­for­ma­ti­on des Arbeits­mi­nis­te­ri­ums: http://​www​.medi​en​ser​vice​.sach​sen​.de/​m​e​d​i​e​n​/​n​e​w​s​/​2​0​4​104