„Nicht zuletzt auf unsere Initia­tive hin hat das Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­rium jetzt den Weg frei gemacht, damit Jugend­liche in Sachsen wei­terhin mit 15 Jahren einen Moped-Füh­rer­schein machen können“, so unser ver­kehrs­po­li­ti­scher Spre­cher Thomas Baum. „Vor allem für Jugend­liche im länd­li­chen Raum ist das von Vor­teil, wo nicht wie in großen Städten der Sport­verein oder der Frei­zeit­treff um die Ecke zu finden sind.“

„Sachsen hat mit dem Modell­pro­jekt, das jetzt um wei­tere zwei Jahre ver­län­gert wird, gute Erfah­rungen gesam­melt. Mehr als 16.000 prak­ti­sche Prü­fungen, die seit 2013 in unserem Land absol­viert wurden, belegen den Bedarf“, so Baum.

Hin­ter­grund: Das Modell­pro­jekt „Moped mit 15“ läuft seit 2013 im Frei­staat Sachsen sowie in den Län­dern Sachsen-Anhalt und Thü­ringen. Später kamen auch Bran­den­burg und Meck­len­burg-Vor­pom­mern hinzu. Das Pro­jekt war zunächst bis Ende April 2018 befristet. Pro­jekt­be­glei­tend wurden seit Beginn des Modell­ver­suchs Stu­dien zur Ver­kehrs­si­cher­heit und zum Mobi­li­täts­ver­halten erstellt. Sie haben keine ein­deu­tigen Ergeb­nisse erbracht. Des­halb wird das Modell­pro­jekt auf zwei Jahre befristet ver­län­gert. Das Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­rium hat die Länder auf­ge­for­dert, in diesem Zeit­raum wei­tere Daten zu erheben. (Quelle: Pres­se­mit­tei­lung Säch­si­sches Ver­kehrs­mi­nis­te­rium)