Simone Lang, Spre­che­rin für Gesund­heits­po­li­tik der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag, am Mitt­woch zum Impfen:

Foto: insta_​photos | Adobe Stock

„Die Men­schen in Sach­sen sind unge­dul­dig. Sie sind von den vielen Öff­nungs­de­bat­ten genervt und wollen jetzt eine klare Per­spek­ti­ve, für die Wirt­schaft und für ihre Arbeits­plät­ze. For­de­run­gen nach Locke­run­gen sind die eine Sache, man muss aber auch kon­kre­te Wege auf­zei­gen. Wir unter­stüt­zen daher den Vor­schlag von Martin Dulig: Impfen, impfen und testen – Öff­nun­gen also nicht ori­en­tiert an star­ren Zahlen“, so Simone Lang.

„Die Impf­kam­pa­gne nimmt jetzt an Fahrt auf, weil zuneh­mend Impf­stoff zur Ver­fü­gung steht. Jetzt müssen die Kapa­zi­tä­ten weiter aus­ge­baut werden – von der Erwei­te­rung der Impf­stre­cken in den großen Zen­tren über dezen­tra­le Impf­zen­tren, wei­te­re mobile Impf­teams bis hin zur Ein­be­zie­hung der Haus­ärz­te. Die Pläne dazu gibt es.

Die Umset­zung kostet natür­lich Geld. Und dieses Geld muss zur Ver­fü­gung gestellt werden – ohne Wenn und Aber. Da ist der Finanz­mi­nis­ter in der Pflicht, schnell zu han­deln. Die Bewil­li­gung wei­te­rer Gelder im Haus­halts- und Finanz­aus­schuss wird an der SPD-Frak­ti­on nicht schei­tern. Denn beim Impfen ist jeder Euro gut inves­tiert. Nur so wird es gelin­gen, dass das Impfen in der Fläche beschleu­nigt werden kann. Und nur so wird es mög­lich, dass sich Schritt für Schritt das Leben wieder nor­ma­li­siert.“