+++ Gerechtigkeit im Lehrerzimmer +++ Lösung für alle Lehrerinnen und Lehrer +++ Vor- und Nachbereitungszeit in Kitas +++ Entlastung von Eltern und Kommunen +++

Die SPD-Landtagsfraktion hat sich auf ihrer zweitägigen Klausur in Roßwein ausführlich mit Bildungsthemen befasst.

Zum einen hat sich die Fraktion für weitere Verhandlungen mit der CDU zur Steigerung der Attraktivität des Lehrerberufs ausgesprochen. Ziel einer gemeinsamen Lösung müsse es sein, dass alle Lehrerinnen und Lehrer an den sächsischen Schulen von einer Neuregelung bei der Bezahlung profitieren und nicht nur die neu eingestellten Absolventinnen und Absolventen. Zudem sollten die Tarifpartner – also Gewerkschaften und Verbände – eingebunden werden. Es müsse ein Weg gefunden werden, der für Gerechtigkeit in den Lehrerzimmern sorgt und allen Lehrerinnen und Lehrern Wertschätzung entgegenbringt.

Zum anderen hat die Fraktion zu den bisherigen Errungenschaften im Bereich der frühkindlichen Bildung Bilanz gezogen (siehe PDF). Das Thema ist für die SPD-Fraktion seit jeher eine Herzensangelegenheit. Zudem wird aktuell in Berlin im Rahmen der Koalitionsverhandlungen über Qualität und Beitragsfreiheit in den Kitas gesprochen. Die Entwicklungen in Berlin und die Planungen in Sachsen müssen dazu dienen, in den Bereichen Qualität, Quantität und Entlastung von Eltern und Kommunen zu wirken.

Dabei spielen Punkte wie insbesondere die Einführung von Vor- und Nachbereitungszeiten, die Entlastung der Eltern von stetig steigenden Beiträgen, die gezielte Unterstützung von Brennpunkt-Kitas sowie die Unterstützung der Kommunen z.B. bezüglich der Kitapauschale oder beim Kitabau eine zentrale Rolle.

Klar ist: Nach der erfolgreichen Verbesserung des Betreuungsschlüssels muss sich auch im Bereich der frühkindlichen Bildung in Sachsen weiter etwas tun.