„Ich lehne Pläne, Spar­maß­nah­men auf dem Rücken der Beschäf­tig­ten bei Bom­bar­dier aus­zu­tra­gen, ab“, reagiert Thomas Baum, wirt­schafts­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag und Abge­ord­ne­ter aus der Ober­lau­sitz,  auf die Ankün­di­gung des dra­ma­ti­schen Stel­len­ab­baus in den säch­si­schen Werken von Bom­bar­dier.

Die Geschäfts­lei­tung ver­kün­de­te heute in einer Betriebs­ver­samm­lung den Abbau von 920 Stel­len in den Werken Gör­litz und Baut­zen. Neben der Stamm­be­leg­schaft sollen vor allem Leih­ar­bei­ter von diesen Maß­nah­men betrof­fen sein.

Thomas Baum: „Das ist ein Fehler der Geschäfts­füh­rung, der die Zukunft von Men­schen und ihren Fami­li­en gefähr­det. Ich erwar­te nun von Bom­bar­dier einen zukunfts­fes­ten Plan, der eine lang­fris­ti­ge Stra­te­gie ver­folgt und Arbeits­plät­ze in der Ober­lau­sitz und damit auch Wirt­schafts­kraft sichert. Bom­bar­dier ist ein Aus­hän­ge­schild für unsere inno­va­ti­ve Wirt­schafts­re­gi­on und darf die Ober­lau­sitz, als einer der wich­tigs­ten Arbeit­ge­ber, nicht im Stich lassen. Dieser mas­si­ve Per­so­nal­ab­bau bedeu­tet auch eine Schwä­chung der Wirt­schafts­kraft in Ostsach­sen. 

Meine Soli­da­ri­tät gehört den betrof­fe­nen Beschäf­tig­ten. Ich werde nun in den nächs­ten Tagen auch das Gespräch mit dem Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um suchen. Gemein­sam müssen wir Wege für eine mög­lichst sozi­al­ver­träg­li­che Lösung finden.“