Holger Mann, wis­sen­schafts­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­tion im Säch­si­schen Landtag, und die Chem­nitzer Land­tags­ab­ge­ord­nete Hanka Kliese am Mitt­woch zu den Chancen von Chem­nitz im Aus­wahl­ver­fahren um das Bundes-Was­ser­stoff­zen­trum:

„Wir gra­tu­lieren der TU Chem­nitz zu ihrem Etap­pen­sieg beim Bun­des­wett­be­werb um das natio­nale Tech­no­logie- und Inno­va­ti­ons­zen­trum Was­ser­stoff­tech­no­logie für Mobi­li­täts­an­wen­dungen. Wir setzen darauf, dass sie sich am Ende unter den drei ver­blie­benen Bewer­bern durch­setzt“, so Hanka Kliese und Holger Mann. „Inno­va­tion made in Chem­nitz soll sich durch­setzen.“

„Der Erfolg der TU Chem­nitz mit dem Hydrogen and Mobi­lity Inno­va­tion Center‘ kommt nicht von unge­fähr“, so Holger Mann. „Wir wollen den Weg zur Tech­no­lo­gie­füh­rer­schaft bei der Nut­zung von Was­ser­stoff für Antriebs­tech­niken wei­ter­gehen. Neben exzel­lenter, wis­sen­schaft­li­cher Exper­tise zu Was­ser­stoff hat Sachsen füh­rende Firmen in der Ent­wick­lung von Brenn­stoff­zellen und eine lange Tra­di­tion in Transfer im Bereich Fahr­zeugbau, gerade im Raum Chem­nitz.“

 „Sachsen hat jetzt die Chance, sich bei Zukunfts­tech­no­lo­gien nicht nur gut auf­zu­stellen, son­dern sich an die Spitze zu stellen“, so Holger Mann weiter. „Die Kom­pe­tenzen sind vor­handen, ob nun bei Was­ser­stoff, Künst­li­cher Intel­li­genz oder Elek­tro­mo­bi­lität. Und mit dem noch zu beschlie­ßenden Dop­pel­haus­halt werden wei­tere Wei­chen gestellt. So ist vor­ge­sehen, im Rahmen des IPCEI-Pro­gramms, also für Inves­ti­tionen in wich­tige Vor­haben zur Stär­kung des Wirt­schafts­stand­orts Sachsen, mit­tel­fristig rund 330 Mil­lionen Euro zur Ver­fü­gung zu stellen, um mehr Inves­ti­tionen ins­be­son­dere in den Berei­chen Was­ser­stoff und Mikro­elek­tronik zu ermög­li­chen.”

 „Es ist von immenser Bedeu­tung, zu Alter­na­tiven im Bereich der Fahr­zeug­an­triebe zu for­schen. Pro­fessor Unwerth von der TU Chem­nitz steht seit Jahren für inno­va­tive For­schung in diesem Bereich. Das wird jetzt hono­riert“, so Hanka Kliese.