„Die Höhergruppierung der Grundschullehrer zeigt Wirkung, wenn Licht am Ende des Tunnels sichtbar wird. Die Koalition hat hier einen wegweisenden Impuls gesetzt: Sachsen besitzt jetzt einen Standortvorteil bei der Gewinnung von Grundschullehrkräften“, so unsere Bildungsexpertin Sabine Friedel zum bevorstehenden Schuljahr.

„Wenn zudem die Heimatverbundenheit der Chemnitzer Studierenden dazu führt, den Bedarf in der Region besser zu decken, dann sind wir auf dem richtigen Weg. Mit dem kommenden Doppelhaushalt 2019/20 werden wir die Stellen für die Grundschullehrerausbildung an der TU Chemnitz aufwerten und entfristen. So können auf Dauer in Chemnitz Grundschullehrerinnen und –lehrer für die Region ausgebildet werden“, so Friedel.

„Da die regionale Lehrerbildung offenbar Früchte trägt, sollten auch die Oberschulen davon profitieren. Als SPD-Fraktion erneuern wir unseren Vorschlag zur ‚Primarstufe Plus‘. Wir wollen das Grundschullehramt um das vertiefte Studium in einem Oberschulfach ergänzen. So wird der Einsatz in Grund- und Oberschule ermöglicht. Wir würden einen innovativen Studiengang schaffen, der junge Leute nach Chemnitz zieht und von dem in fünf Jahren ganz Südwestsachsen profitiert. Zudem ist unser Vorschlag kurzfristig ab 2019/20 umsetzbar. Das Kultusministerium muss nur die Lehramtsprüfungsordnung für einen Modellstudiengang öffnen“, erklärt Friedel abschließend.

Hintergrund:

Positionspapier „Zukunft der Lehrerbildung im Freistaat Sachsen“ der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag vom September 2017: https://www.spd-fraktion-sachsen.de/wp-content/uploads/20170926_SPD-Fraktion-Positionspapier-Lehrerbildung.pdf