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Heute wird das säch­si­sche Kabi­nett die neue Corona-Schutz­ver­ord­nung beschlie­ßen. Ges­tern haben sich damit, wie es mitt­ler­wei­le üblich ist, ver­schie­de­ne Aus­schüs­se des Land­ta­ges damit befasst. Für unsere stell­ver­tre­ten­de Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Hanka Kliese hat sich diese Betei­li­gung bewährt: „Zum einen können die Anre­gun­gen der Abge­ord­ne­ten, die sie auch von Bür­ge­rin­nen und Bür­gern erhal­ten, in die Ver­ord­nung ein­flie­ßen. Zum ande­ren stei­gert sie das Ver­ständ­nis und die Akzep­tanz der wei­ter­hin not­wen­di­gen Maß­nah­men.”

Auch wenn die Infek­ti­ons­zah­len erfreu­li­cher­wei­se sinken, müssen der Lock­down und die damit ver­bun­de­nen Ein­schrän­kun­gen weiter auf­recht erhal­ten blei­ben. Die Gefahr, das mühsam Erreich­te zu ver­spie­len, ist zu groß. Wir wissen, dass wir den Men­schen in Sach­sen der­zeit sehr viel abver­lan­gen, aber keine der Maß­nah­men wird leicht­fer­tig ver­hängt.

Nie­mand kann der­zeit seriös sagen, wann und wie Locke­run­gen erfol­gen können. Es ist nicht hilf­reich, wenn mehr­fach in der Woche neue Dis­kus­sio­nen dazu ange­sto­ßen werden.

Unser Dank und Respekt gilt den Beschäf­tig­ten in Pflege und Gesund­heits­sys­tem, die der­zeit über­mensch­li­ches leis­ten, er gilt den vielen Men­schen, die durch die Pan­de­mie Sorgen um ihre Exis­tenz haben oder die jeden Tag weiter auf Arbeit gehen, weil sie nicht ins Home-Office können, er gilt den Eltern, die zur Zeit neben ihrem Beruf noch ihre Kinder unter­rich­ten. Unser Dank gilt aber auch allen, die sich an die Regeln halten und zur Bekämp­fung der Pan­de­mie bei­tra­gen. Allen, die durch die Pan­de­mie Ange­hö­ri­ge und Freun­de ver­lo­ren haben, spre­chen wir unser auf­rech­tes Mit­ge­fühl aus.