+++ Soziale Betreuung, Sprach­er­werb und inte­gra­tive Maß­nahmen +++

„Inte­gra­tion ist ein Pro­zess, der jeden von uns betrifft und der von der gesamten Gesell­schaft mit­ge­staltet wird. Erfolg­reich wird dieser Pro­zess durch die kon­ti­nu­ier­liche Arbeit der Kom­munen. Wir brau­chen drin­gend Finan­zie­rungs­si­cher­heit für die ehren­amt­li­chen Pro­jekte vor Ort“, erklärt die inte­gra­ti­ons­po­li­ti­sche Spre­cherin der SPD-Frak­tion, Juliane Pfeil-Zabel.

Viele Netz­werke wurden in den ver­gan­genen Monaten mühsam auf­ge­baut und beginnen jetzt mit ihrer wich­tigen Arbeit. Diese müssen unter­stützt und auf­recht­erhalten werden – auch wenn der­zeit weniger Geflüch­tete nach Sachsen kommen.

„Die jähr­lich 7,5 Mil­lionen Euro für Inte­gra­tive Maß­nahmen für Kom­munen als auch Ver­eine und Ver­bände sind gut inves­tiertes Geld für die direkte Inte­gra­ti­ons­ar­beit“, so Pfeil-Zabel.

Für eine gelin­gende Inte­gra­tion ist die Par­ti­zi­pa­tion an und in der Gesell­schaft von großer Bedeu­tung. Daher wird mit jähr­lich 705.000 Euro der Bera­tungs­an­satz „Flücht­linge helfen Flücht­lingen“ geför­dert.

Viele Flücht­linge brau­chen zudem drin­gend eine deut­lich stär­kere soziale Beglei­tung und Betreuung. Hierfür sollen vom Frei­staat Sachsen jähr­lich rund 13,2 Mil­lionen Euro zur Ver­fü­gung gestellt werden.

Der Sprach­er­werb ist wesent­lich für die Inte­gra­tion in eine Gesell­schaft. In den kom­menden beiden Jahren sind daher jeweils 11 Mil­lionen Euro für Sprach­kurse für Men­schen mit einer guten Blei­be­per­spek­tive, aber ohne Anspruch auf einen BAMF-Kurs vor­ge­sehen.

„Ehren- und Hauptamt brau­chen drin­gend Kon­ti­nuität, um ihre Arbeit lang­fristig planen zu können. Denn Inte­gra­tion ist keine kurz­fris­tige Auf­gabe, son­dern braucht einen langen Atem“, so Pfeil-Zabel abschlie­ßend.