„Damit die Digi­ta­li­sie­rung auch schnell in unse­ren Klas­sen­zim­mern ankommt, müssen wir die Qua­li­fi­ka­ti­on unse­rer Leh­re­rin­nen und Lehrer beson­ders im Blick haben”, so SPD-Bil­dungs­ex­per­tin Sabine Frie­del zum Koali­ti­ons­an­trag „Digi­ta­le Ent­wick­lung in der Schule för­dern“ (Drs.6/9121). „Das ist die größte Her­aus­for­de­rung. Aus­ge­hend vom neuen Erzie­hungs- und Bil­dungs­auf­trag gehö­ren sowohl Lehr­plä­ne als auch Stun­den­ta­feln, aber eben auch unsere Aus­bil­dungs- und Fort­bil­dungs­cur­ri­cu­la für Lehrer auf den Prüf­stand. Es ist ein Gebot der Stunde, hier die Aspek­te von Medi­en­bil­dung, digi­ta­ler Bil­dung und Infor­ma­tik auf­zu­grei­fen.“

Details zur tech­ni­schen Aus­stat­tung der Schu­len und des von Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­rin Wanka ange­kün­dig­ten DigitalPakt#D werden der­zeit in einer Bund-Länder-Arbeits­grup­pe ver­han­delt. Frie­del hierzu: „Wenn die Kon­di­tio­nen klar sind, werden wir das Geld an die Schul­trä­ger wei­ter­rei­chen. Dabei gilt: Eine ein­ma­li­ge Inves­ti­ti­on in IT-Infra­struk­tur ist gut. Die Tech­nik muss aber gewar­tet und betreut werden, also müssen Vor­aus­set­zun­gen für einen kon­ti­nu­ier­li­che Finan­zie­rung geschaf­fen werden.“

Hin­ter­grund: Im neuen Erzie­hungs- und Bil­dungs­auf­trag des Schul­ge­set­zes heißt es: „Die Schü­ler sollen ins­be­son­de­re lernen, ange­mes­sen, selbst­be­stimmt, kom­pe­tent und sozial ver­ant­wort­lich in einer durch Medien gepräg­ten Welt zu han­deln sowie Medien ent­spre­chend für Kom­mu­ni­ka­ti­on und Infor­ma­ti­on ein­zu­set­zen, zu gestal­ten, für das krea­ti­ve Lösen von Pro­ble­men und das selbst­be­stimm­te Lernen zu nutzen sowie sich mit Medien kri­tisch aus­ein­an­der zu setzen.“

Die Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz hat im Dezem­ber 2016 die Stra­te­gie „Bil­dung in der digi­ta­len Welt“ ver­ab­schie­det: https://​www​.kmk​.org/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​/​t​h​e​m​a​-​2​0​1​6​-​b​i​l​d​u​n​g​-​i​n​-​d​e​r​-​d​i​g​i​t​a​l​e​n​-​w​e​l​t​.​h​tml