Martin Dulig

ist seit 2014 säch­si­scher Wirtschafts‑, Arbeits- und Ver­kehrs­mi­nister. Er gehört seit 2004 dem Säch­si­schen Landtag an.

Petra Köp­ping

über­nahm 2019 das säch­si­sche Sozi­al­mi­nis­te­rium. Vorher war sie fünf Jahre lang Staats­mi­nis­terin für Inte­gra­tion und Gleich­stel­lung. Dem Landtag gehörte sie von 2009 bis 2019 an.

Von Mensch zu Mensch

Martin Dulig und Petra Köp­ping: Im Kreis des säch­si­schen Kabi­netts gehören der Wirt­schafts­mi­nister und die Sozi­al­mi­nis­terin inzwi­schen zu den dienst­äl­testen Regie­rungs­mit­glie­dern.

Dass die SPD auch nach der Land­tags­wahl 2019 auf bewährte Gesichter setzt, hat gute Gründe. In Umfragen ragt Martin Dulig neben dem jewei­ligen Minis­ter­prä­si­denten regel­mäßig heraus, wenn es um Bekannt- und Beliebt­heit des poli­ti­schen Spit­zen­per­so­nals in Sachsen geht. Und mit Petra Köp­ping ver­fügt die Sozi­al­de­mo­kratie über eine ver­sierte Kri­sen­ma­na­gerin, die schon 2015 als Inte­gra­ti­ons­mi­nis­terin erfolg­reich war und nun die Bewäl­ti­gung der Corona-Pan­demie stemmt.
„Von Mensch zu Mensch“ lautet ihr Credo, mit dem sie bei den Säch­sinnen und Sachsen punktet. Glei­cher­maßen als Poli­tiker zum Anfassen hin­ter­lässt Dulig Ein­druck – ganz gleich, ob er nun mit seinem Küchen­tisch durch die Groß- und Klein­städte des Landes zieht oder unter dem Motto „Deine Arbeit, meine Arbeit“ einen Tag lang in Blau­mann, Kehr­uni­form oder Pfle­ge­kittel schlüpft. Beiden ist anzu­merken, dass sie stets das Ver­bin­dende suchen, bei der poli­ti­schen Arbeit in Dresden und im Gespräch mit den Bür­ge­rinnen und Bür­gern im Land.
„Der gesell­schaft­liche Zusam­men­halt ist mir wirk­lich ein Her­zens­an­liegen“, sagt Köp­ping und der Sozi­al­mi­nis­terin nimmt man das ab, genauso wie Dulig, dem es als Wirt­schafts- und Arbeits­mi­nister wichtig ist, die Beschäf­tigten und ihre Unter­nehmen glei­cher­maßen im Blick zu haben.
Bei den Ver­hand­lungen zum Dop­pel­haus­halt 2021/22 waren es vor allem die beiden, die sich für Sta­bi­lität und sozialen Aus­gleich in die Bre­sche warfen: „In einer Krise kürzt man nicht“, so Dulig. „Gerade in schwie­rigen Zeiten ist es wichtig, die soziale Land­schaft zu stärken und für Wirt­schaft und Arbeits­markt Impulse zu geben.“
Diese Mis­sion ist geglückt, das zeigt der vom Landtag beschlos­sene Haus­halt.

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