Mit dem Einstein-Teleskop die Lausitz zum europäischen Zentrum für Gravitationswellenforschung entwickeln

09.02.2026

Im Sächsischen Landtag wurde ein Antrag zur Unterstützung der Ansiedlung des Einstein-Teleskops in der Lausitz beschlossen. Gerald Eisenblätter, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt dazu: 
 
„Das Lausitzer Granitmassiv ist kein PR-Argument. Es ist ein massiver Standortvorteil für das Einstein-Teleskop. Wenn wir ihn klug nutzen und gleichzeitig die europäische Zusammenarbeit, insbesondere mit Sardinien, stärken, kann die Lausitz zu dem europäischen Zentrum der Gravitationswellenforschung werden.  
 
Ein Projekt dieser Größenordnung ist ein Versprechen an die Menschen vor Ort. An eine Region mitten im Herzen Europas, die sich im Wandel befindet. Die SPD-Fraktion möchte gemeinsam mit den Menschen in der Lausitz die Region zu einem Top-Forschungsstandort machen. Es geht um gute Arbeit, um Ausbildung, um Fachkräfte, um Innovation und um regionale Wertschöpfung. Strukturwandel heißt für uns, Zukunft zu bauen – auf einem Fundament, das im wörtlichen wie im übertragenen Sinne stabil ist. 
 
Mit dem Deutschen Zentrum für Astrophysik in Görlitz verfügt die Lausitz über ein nationales Spitzenforschungszentrum. Es wird eine zentrale Rolle in der kommenden Ära der Gravitationswellenforschung spielen und kann auch eine koordinierende Funktion für das Einstein-Teleskop übernehmen – unabhängig vom finalen Standort. Mit dem Low Seismic Lab entsteht bereits jetzt ein weiterer wichtiger Baustein für die Zukunftsregion Lausitz.”