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+++ Modellprojekt gestartet +++ SPD-Forderung umgesetzt +++

„Eltern stärken, Kinder fördern – mit wohnortnahen Angeboten zur Unterstützung der Familien. Das ist das Ziel von Eltern-Kind-Zentren. Ich freue mich, dass nun in Sachsen ein Modellprojekt mit 31 Kitas startet und damit ein weiterer wichtiger Teil des Koalitionsvertrages und des Regierungsprogramms der SPD umgesetzt wird“, begrüßt die Familienpolitikerin der SPD-Fraktion, Juliane Pfeil, den Start des Modellprojektes.

Sie betont die Möglichkeiten der Eltern-Kind-Zentren für die Familien: „Kindertagesstätten sind ein integraler Bestandteil der sozialen Infrastruktur. Diese bedeutende Rolle wollen wir ausbauen, indem wir sie zu Eltern-Kind-Zentren fortentwickeln. Damit wird die Erziehungspartnerschaft von Eltern und Erzieherinnen und Erziehern gestärkt, Orte des Austausches und der Hilfe werden geschaffen. Das kommt allen Beteiligten und vor allem den Kindern zugute.“

Insgesamt bewarben sich 55 Einrichtungen um die Landesförderung. Davon wurden 31 ausgewählt.

Das große Interesse zeigt, so Pfeil,  dass wir die Entwicklung unserer Kitas stets im Blick behalten müssen: „Ich selbst werde mir vor Ort ein Bild machen und ausgewählte Kitas besuchen. Weil bislang noch nicht alle Regionen vertreten sind, setze ich mich in den Haushaltsverhandlungen für die Ausweitung und Verlängerung des Projektes ein. Wir müssen nun genau hinschauen, ob die Personalstruktur in den Zentren ausreicht und ob zusätzliche Weiterbildungsangebote geschaffen werden müssen. Denn Erfolge brauchen Kontinuität. Das zeigen Erfahrungen aus anderen Bundesländern: Dort geben Eltern-Kind-Zentren wichtige Impulse für die Regionen und erfüllen Vorbildfunktionen. Gerade im ländlichen Raum, wo die Abdeckung mit Familienbildungsmaßnahmen oder Beratungsangeboten eher gering ist, brauchen wir diese Zentren.“

Hintergrund

Vereinbarung im Koalitionsvertrag (Seite 16): „Die Koalitionspartner werden in Zusammenarbeit mit Kommunen und den Trägern die Weiterentwicklung von Kindertageseinrichtungen zu Eltern-Kind- bzw. Familienzentren anregen. Damit kann die soziale Unterstützungsstruktur vor Ort für Kinder und Eltern gebündelt und u.a. die Kooperation von Kitas und Einrichtungen der Familienbildung befördert werden. Damit kann auch die Integration von Kindern und Eltern mit Migrationshintergrund unterstützt werden.“

Regierungsprogramm der SPD Sachsen 2014 (Seite 14): „Wir wollen Kindertagesstätten zu Eltern-Kind-Zentren ausbauen, die integrierte Leistungen für Kinder- und Familienbetreuung anbieten. Die Eltern-Kind-Zentren sollen niedrigschwellig und diskriminierungsfrei Angebote zur Stärkung der Eltern und Förderung von Kindern bündeln und so auch die Erziehungspartnerschaft von Erzieherinnen und Erziehern auf der einen Seite und Eltern auf der anderen Seite befördern. In diesen Zentren wollen wir in Kooperation mit Trägern ein tragfähiges Konzept in Sachsen etablieren und zusätzliche Mittel bereitstellen, damit die Arbeit nicht zulasten der Erzieherinnen und Erzieher geht.“