„Gute Bil­dung ist ein wich­tiger Bau­stein zur Inte­gra­tion“, so die inte­gra­ti­ons­po­li­ti­sche Frak­ti­ons­spre­cherin Juliane Pfeil-Zabel zu den heute vor­ge­stellten spe­zi­ellen Wei­ter­bil­dungs­kursen für junge Geflüch­tete, die bis­lang keine aus­rei­chende schu­li­sche Bil­dung haben. „Mit dem neuen Angebot bekommen end­lich auch die über 18-Jäh­rigen die Chance, sich aus­sichts­reich um eine Aus­bil­dungs- oder Arbeits­stelle zu bewerben. Wir haben seit geraumer Zeit auf den Bedarf hin­ge­wiesen. Gut, dass das Pro­blem jetzt ange­gangen wird und die Bil­dungs­lücke geschlossen werden kann.“

„Damit wir dieses wich­tige Angebot allen in Frage kom­menden Geflüch­teten zur Ver­fü­gung stellen können, werden wir uns in den bevor­ste­henden Haus­halts­ver­hand­lungen für eine Finan­zie­rung über dieses Jahr hinaus ein­setzen“, so Juliane Pfeil-Zabel anschlie­ßend.

Hin­ter­grund: Unter den Geflüch­teten sind viele junge Men­schen ohne aus­rei­chende schu­li­sche Bil­dung und einen ent­spre­chenden Schul­ab­schluss. Für eine Berufs­aus­bil­dung oder die Auf­nahme einer Arbeit ist das Nach­holen von Bil­dung uner­läss­lich. Bisher gibt es für Geflüch­tete über 18 Jahre nur wenige Mög­lich­keiten. Diese Lücke soll durch ein Angebot von Kursen jetzt geschlossen werden. Hier die  Pres­se­mit­tei­lung des Sozi­al­mi­nis­te­riums.