„Bärwalder See 6“ von SeptemberWoman - Eigenes Werk.  Lizenziert unter Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0

„Bär­walder See 6“ von Sep­tem­ber­Woman – Eigenes Werk.
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„Ich bin froh, dass jetzt eine Kom­pro­miss zustande gekommen ist, der auch die wirt­schaft­li­chen Inter­essen Sach­sens berück­sich­tigt“, so Jörg Vieweg, Spre­cher für Ener­gie­po­litik, am Don­nerstag zum in Berlin aus­ge­han­delten Braun­kohle-Kom­pro­miss. „Er sichert zum einen tau­sende Arbeits­plätze in unseren Braun­koh­le­re­vieren. Zum anderen können wir damit in Deutsch­land unsere kli­ma­po­li­ti­schen Ziele ein­halten und kommen bei der drin­gend not­wen­digen Ener­gie­wende einen wesent­li­chen Schritte voran. Dabei müssen wir aber darauf achten, dass Strom auch wei­terhin bezahlbar bleibt. Denn die Ener­gie­wende ist nicht nur eine kli­ma­po­li­ti­sche Not­wen­dig­keit, son­dern auch eine Frage der sozialen Gerech­tig­keit. Der Ausbau der erneu­er­baren Ener­gien muss darum auch in Sachsen zügig vor­an­ge­trieben werden.“

„Ich freue mich, dass der gemein­same Ein­satz für das Lau­sitzer Koh­le­re­vier Wir­kung gezeigt hat“, ergänzt Thomas Baum, Spre­cher für Wirt­schafts- und Indus­trie­po­litik.  „Neben dem wirt­schaft­li­chen Aspekt ergibt sich aber noch ein wei­terer wich­tiger Punkt, gerade für die Gemeinden Schleife und Tre­ben­dorf. Die Firma Vat­ten­fall hat nun keinen Grund mehr, die Ergeb­nisse bereits unter­schrie­bener Ver­träge von 2008 nicht umzu­setzen. Bis zur end­gül­tigen Ent­schei­dung über die Kli­ma­ab­gabe war das immer ein gewich­tiges Gegen­ar­gu­ment von Vat­ten­fall. Heute ist die Situa­tion wieder eine andere und ich appel­liere an Vat­ten­fall, das auch ent­spre­chend zur Kenntnis zu nehmen.“