Thema: Fach­kräf­te

Hen­ning Homann, stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der und Spre­cher für Arbeits­markt­po­li­tik der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag, am Don­ners­tag in der Aktu­el­len Debat­te „Erfolgs­fak­tor Fach­kräf­te – Bedar­fe sichern, Job­at­trak­ti­vi­tät stei­gern, Inves­ti­tio­nen  vor­an­brin­gen“:

+++ Jeder wird gebraucht +++ also Per­spek­ti­ven für alle schaf­fen +++ mehr tarif­ge­bun­de­ne Arbeit +++

„Der Mangel an Fach­kräf­ten bedroht massiv unsere wirt­schaft­li­che Leis­tungs­fä­hig­keit“, so Hen­ning Homann. „In den nächs­ten Jahren, in den nächs­ten Jahr­zehn­ten brau­chen wir in Sach­sen jeden. Jeder wird in diesem Land gebraucht. Des­halb müssen wir dafür sorgen, dass auch jeder in diesem Land eine Per­spek­ti­ve hat.“

„Der Fach­kräf­te­be­darf ist kein Thema, das nur das Wirt­schafts- und Arbeits­mi­nis­te­ri­um angeht. Es muss als Quer­schnitts­the­ma betrach­tet werden“, so Homann weiter und ver­wies als Bei­spiel darauf, dass noch immer 7,6 Pro­zent der Jugend­li­chen die Schule ohne Abschluss ver­las­sen.

„Aber auch die Wirt­schaft steht in der Pflicht“, so Homann. „Der Min­dest­lohn war gut für Sach­sen. Kein ande­res Bun­des­land hat so pro­fi­tiert wie Sach­sen. Aber wir sind immer noch nur bei 84 Pro­zent der West­löh­ne. Wenn wir im Wett­be­werb um die Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer, um die Fach­kräf­te der Zukunft, gewin­nen wollen, dann muss  sich auch im Bereich der Löhne noch etwas tun. Das macht sich am besten über tarif­ge­bun­de­ne Arbeit.“