Zur Einigung beim kommunalen Finanzausgleich für die Jahre 2027/28 erklärt die finanzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag Juliane Pfeil:
„Die sächsischen Kommunen werden im kommenden Haushalt finanziell gestärkt. Das ist richtig so. Als SPD-Fraktion haben wir uns vorgenommen, das Vertrauen zwischen den Städten, Gemeinden und Landkreisen sowie dem Freistaat zu stärken. Denn es ist wichtig, dass beide Ebenen gemeinsam an einem Strang ziehen. Die Neuausrichtung der Finanzpolitik durch den Sachsenfonds und die Aufnahme von Krediten rücken die Kommunen stärker in den Mittelpunkt.“
„Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise müssen handlungsfähig sein, um wichtige Zukunftsinvestitionen zu schultern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Niemandem nutzt ein schuldenfreier Landeshaushalt, während sich Kommunen verschulden müssen. Deshalb schaffen wir mit dem FAG und zusätzlichen Mitteln in Höhe von insgesamt 728 Millionen Euro eine neue, verbesserte Grundlage für kommunale Handlungsfähigkeit vor Ort.“
„Doch der Freistaat will nicht nur finanziell entlasten. Mit der Modernisierungsagenda sollen endlich auch bürokratische Hürden abgebaut werden. Mit mehr pauschalen Zuweisungen und mehr Entscheidungsfreiheit zeigen wir, dass wir den Kommunen vertrauen. Aber auch hier gilt, wir brauchen in diesem Jahr einen beschlossenen Haushalt, um das FAG zum Abschluss zu bringen.“

