Albrecht Pallas, innen­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag, am Frei­tag zur Affäre um ille­gal ver­kauf­te sicher­ge­stell­te Fahr­rä­der in der Poli­zei­di­rek­ti­on Leip­zig:

„Die Koali­ti­ons­frak­tio­nen haben wegen der Fahr­rad-Affäre bei der Leip­zi­ger Poli­zei heute eine Son­der­sit­zung des Land­tags-Innen­aus­schus­ses bean­tragt. Nach­dem Innen­mi­nis­ter Wöller jetzt die Öffent­lich­keit via Presse infor­miert hat, sind wir Par­la­men­ta­ri­er end­lich am Zug“, so Albrecht Pallas.

„Es geht jetzt nicht mehr nur um eine zügige und rück­halt­lo­se Auf­klä­rung im Zusam­men­hang mit dem mut­maß­lich kor­rup­ti­ven Netz­werk bei der Poli­zei. Und es geht auch nicht nur darum, alle Karten – soweit das die Ermitt­lun­gen zulas­sen – end­lich auf den Tisch zu legen. Genau­so wich­tig ist es, die rich­ti­gen Schluss­fol­ge­run­gen für Kor­rup­ti­ons­prä­ven­ti­on zu ziehen und ent­spre­chend zu han­deln.

Alle drei Dinge gehö­ren zusam­men und sind unab­ding­bar, um das ange­schla­ge­ne Ver­trau­en der Bür­ge­rin­nen und Bürger in die Poli­zei wieder her­zu­stel­len und unse­ren Rechts­staat zu stär­ken.“