Am Abend hat die SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag zum 27. Mal ihren Frauenpreis verliehen. Der mit insgesamt 1.000 Euro dotierte Preis würdigt in diesem Jahr Frauen, die sich in besonderer Weise für andere Frauen einsetzen. Aus 21 Bewerbungen wählte eine Jury vier Preisträgerinnen aus.
Sophie Koch, gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion und Jurymitglied, dazu: „Alle Nominierten leisten Herausragendes. Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Mit dem Frauenpreis machen wir sichtbar, was oft im Verborgenen geschieht: Frauen stärken Frauen – Tag für Tag, mit Mut, Fachlichkeit und großem persönlichen Einsatz.“
Mit dem Frauenpreis 2026 setzt die SPD-Fraktion ein Zeichen für Solidarität, Schutz und Selbstbestimmung. Die ausgezeichneten Frauen stehen stellvertretend für viele Engagierte in Sachsen, die Verantwortung übernehmen und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.
Platz 1: Maria Rosenblatt
Maria Rosenblatt wurde für ihr langjähriges Engagement im Kinder- und Frauenschutz ausgezeichnet. Als Kinderschutzkoordinatorin im Childhood-Haus Leipzig sowie durch ihre ehrenamtliche Arbeit beim Weißen Ring begleitet sie Frauen und Kinder in Gewalt- und Krisensituationen und unterstützt sie auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben.
Platz 2: Grit Jandura
Grit Jandura leitet das Frauenförderwerk e.V. in Dresden und verantwortet zahlreiche Projekte zur Unterstützung von Frauen und Alleinerziehenden. Mit großem Engagement baut sie Beratungs-, Begegnungs- und Förderangebote aus und stärkt Frauen in unterschiedlichen Lebenslagen.
Platz 3: Bettina Schneider
Bettina Schneider setzt sich seit Jahren für die Rechte von Frauen und Kindern ein. Sie unterstützt kostenfrei Betroffene häuslicher und institutioneller Gewalt, begleitet rechtliche Verfahren und engagiert sich öffentlich für die Umsetzung der Istanbul-Konvention.
Sonderpreis: Maria Sobczyk
Die Hebamme Maria Sobczyk wurde für ihren besonderen Einsatz in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett ausgezeichnet. Sie stärkt Frauen in einer sensiblen Lebensphase und setzt sich für selbstbestimmte und gewaltfreie Geburtshilfe ein.
