Hanka Kliese, gleich­stel­lungs­po­li­ti­sche Spre­che­rin der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag, zum Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag:

„Die letz­ten Monate haben deut­lich gezeigt, wie enga­giert Frauen die dop­pel­te Her­aus­for­de­rung von Berufs­tä­tig­keit und Fami­li­en­ar­beit meis­tern. Frauen über­neh­men in der Pan­de­mie­zeit pro­zen­tu­al deut­lich mehr Ver­ant­wor­tung für Home­schoo­ling und arbei­ten häu­fi­ger in den Pfle­ge­be­ru­fen, auf die es jetzt beson­ders ankommt. Jüngs­te Sta­tis­ti­ken zeigen auch, dass sie die nerv­li­che Belas­tung dieser Zeit stär­ker trifft. Das lässt sich mit einem Blu­men­strauß zum Frau­en­tag nicht besei­ti­gen. Des­halb soll­ten an diesem Tag Frauen den­noch feiern und gefei­ert werden, doch ich wün­sche mir, dass von ihm auch wich­ti­ge poli­ti­sche Impul­se aus­ge­hen.

In den aktu­el­len Haus­halts­ver­hand­lun­gen ver­su­chen wir des­halb, Pro­jek­te zur Gleich­stel­lung von Frauen trotz ange­spann­ter Kas­sen­la­ge weiter voran zu trei­ben. Ich bin zuver­sicht­lich, dass das gelingt.

Ein Wunsch zum Frau­en­tag: Er ist inter­na­tio­nal. Die Lebens­wel­ten von Frauen welt­weit sind den­noch sehr, sehr ver­schie­den. Auch im Sinne der Zukunft junger Mäd­chen und Frauen müssen wir drin­gend die Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit stär­ken und auch in Kri­sen­zei­ten inves­tie­ren.”