Sachsen wird sich beim Bund und der EU für die Freien Berufe stark­ma­chen. „Die hier­zu­lande gel­tenden Stan­dards sollen nicht auf­ge­weicht werden dürfen“, sagte Thomas Baum, Spre­cher für Wirtschafts‑, Indus­trie- und Ver­kehrs­po­litik, am Mitt­woch im Landtag zu einem ent­spre­chenden Antrag der Koali­tion, der vom Par­la­ment beschlossen wurde. „Wir wollen, dass die aner­kannt hohe Qua­lität der Freien Berufe in Deutsch­land und des Euro­päi­schen Ver­brau­cher­schutzes im Euro­päi­schen Bin­nen­markt erhalten bleiben. Denn die Freien Berufe sind ein wich­tiger säch­si­scher Wirt­schafts­faktor.“

„Ärzte, Phy­sio­the­ra­peuten, Notare, Archi­tekten und Inge­nieure, Bio­logen, Infor­ma­tiker Lek­toren und Regis­seure – sie alle sind Frei­be­rufler und wich­tige Mit­glieder des Gemein­we­sens, die unsere Bevöl­ke­rung mit diversen Dienst­leis­tungen in hoher Qua­lität ver­sorgen.“

„Des­halb wollen wir auch gegen­über der EU deut­lich machen, dass die bestehenden Rege­lungen zu den Freien Berufen not­wendig sind, um zum Bei­spiel das Aus­bil­dungs- und Dienst­leis­tungs­ni­veau sowie den Ver­brau­cher­schutz zu sichern. In Sachsen vor­herr­schende Stan­dards sollen nicht gefährdet werden.“