„Aus Rechts­ex­tre­mis­mus kann schnell Rechts­ter­ro­ris­mus werden.  Die ‚Gruppe Frei­tal‘ ist nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen ein Bei­spiel dafür. Der heute begon­ne­ne Pro­zess könnte exem­pla­risch die Frage beant­wor­ten, wie Radi­ka­li­sie­rung von­stat­ten­geht und wie die rechte Szene in Sach­sen zusam­men­ar­bei­tet. Daraus müssen wir als Zivil­ge­sell­schaft dann die rich­ti­gen Schlüs­se ziehen“, erklärt Hen­ning Homann, stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der der SPD-Frak­ti­on und Spre­cher für demo­kra­ti­sche Kultur. „Wer Hass schürt und Gewalt ausübt, muss Wider­spruch erfah­ren – unab­hän­gig von Gerichts­ver­fah­ren.“

„Gut, dass die Gene­ral­bun­des­an­walt­schaft so zügig ermit­telt hat. Die Haupt­ver­hand­lung muss nun die jewei­li­ge Tat­be­tei­li­gung und Schuld der Ange­klag­ten nach­wei­sen. Die jetzt begon­ne­ne juris­ti­sche Auf­ar­bei­tung der Ter­ror­vor­wür­fe gegen die ‚Gruppe Frei­tal‘ soll­ten all jene als Warn­si­gnal ver­ste­hen, die Gewalt gegen Anders­den­ken­de in Erwä­gung ziehen, dazu auf­ru­fen oder aus­üben“, so Innen­ex­per­te Albrecht Pallas. „Ein wehr­haf­ter Staat nimmt das nicht unwi­der­spro­chen hin.“