Friedel: Mit dem längeren gemeinsamen Lernen können wir auch in Zukunft ein dichtes Schulnetz halten.

14. Juli 2022

Bei der Aktu­ellen Debatte der SPD-Frak­tion „Schul­frieden gesi­chert, jetzt das Schul­netz sta­bi­li­sieren: Eine Zwi­schen­bi­lanz zum län­geren gemein­samen Lernen” führte Sabine Friedel, bil­dungs­po­li­ti­sche Spre­cherin der SPD-Frak­tion im Säch­si­schen Landtag, aus:

„Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren hat der Landtag das Schul­ge­setz geän­dert, um das län­gere gemein­same Lernen an der Ober­schule+ und der Gemein­schafts­schule zu ermög­li­chen. Vor­aus­ge­gangen war ein Volks­an­trag mit 50.000 Unter­schriften, der nach 30 Jahren den Streit über das Schul­wesen in Sachsen beendet und die Tür für Ver­än­de­rungen geöffnet hat. Inzwi­schen gibt es schon einige Schulen, in denen länger gemeinsam gelernt wird –  in freier und auch in öffent­li­cher Trä­ger­schaft. Die hohen Anmel­de­zahlen zeigen, dass die Eltern großes Inter­esse haben.”

„Die Vor­teile des län­geren gemein­samen Ler­nens liegen auf der Hand: Indi­vi­du­elle För­de­rung, kurze Wege, ein dichtes Schul­netz: All das spricht klar für Gemein­schafts­schulen. Dazu kommt: Mit der Ein­füh­rung von Gemein­schafts­schule und Ober­schule+ hat der Landtag auch ein starkes Instru­ment geschaffen, um die Her­aus­for­de­rungen der Zukunft zu lösen. Denn wenn in der lang­fris­tigen Per­spek­tive die Schü­ler­zahlen im länd­li­chen Raum sinken sollten, wird es mit diesem Instru­ment gelingen, trotzdem jeden Schul­standort zu halten.”

Mehr zur Gemein­schafts­schule:

Gute Bil­dungs­po­litik ist Zukunfts­po­litik

Foto: frankf­attler | Adobe Stock