Albrecht Pallas, innen­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­tion im Säch­si­schen Landtag, am Mitt­woch im Landtag nach der Erklä­rung von Innen­mi­nister Ulbig zu den Spreng­stoff­an­schlägen vor einer Moschee und dem Inter­na­tio­nalen Con­gress Center in Dresden:

Pallas: Gewalt ist kein Mittel zur Durch­set­zung poli­ti­scher Ziele

„Gewalt darf nie­mals ein Mittel zur Durch­set­zung poli­ti­scher Ziele sein“, erklärte Albrecht Pallas zu den Anschlägen vom Mon­tag­abend. Er dankte aus­drück­lich der Polizei für die bis­he­rige Ermitt­lungs­ar­beit und die ein­ge­lei­teten Sicher­heits­maß­nahmen. „Uner­heb­lich aus wel­cher Rich­tung die beiden Anschläge kamen – wir ver­ur­teilen sie zutiefst.“

„Demo­kraten lassen sich von Demo­kra­tie­feinden nicht ein­schüch­tern! Anstatt der Logik der Angst zu folgen, sorgen wir für mehr Demo­kratie, für mehr Offen­heit und zeigen Anti­de­mo­kraten immer wieder klar die Grenzen auf“, betonte Pallas.

„Gerade jetzt müssen wir zeigen, dass uns poli­ti­sche Gewalt­täter nicht den Takt dik­tieren“, so Pallas auch mit Blick auf die Fei­er­lich­keiten zum Tag der Deut­schen Ein­heit in Dresden.

Und er appel­lierte auch ange­sichts der Mahn­wache mit mehr als 100 Men­schen vor der betrof­fenen Moschee am Diens­tag­abend: „Es ist unser aller Auf­gabe, ein fried­li­ches und gutes Zusam­men­leben in den Gemeinden und Stadt­teilen zu orga­ni­sieren.  Viele bemühen sich schon: Men­schen in Kirch­ge­meinden, ver­einen oder poli­ti­schen Par­teien. Wir müssen mehr werden.“