„Es ist abso­lut inak­zep­ta­bel, dass unter dem Vor­wand der Soli­da­ri­tät mit dem in Dres­den getö­te­ten Asyl­be­wer­ber Gewalt aus­ge­übt wird – egal ob gegen Men­schen oder Gegen­stän­de. Gewalt ist keine Soli­da­ri­tät“, so Albrecht Pallas am Frei­tag.

„Ich ver­ste­he, dass es große Sorgen und Wut über den Tod von Khaled Idris Bahray gibt. Ich bin mir sicher, dass die Poli­zei alles dafür tut, das Ver­bre­chen auf­zu­klä­ren. Solan­ge aber die Hin­ter­grün­de nicht bekannt sind, soll­ten sich alle mit Mut­ma­ßun­gen zurück­hal­ten. Vor allem darf sein Tod nicht instru­men­ta­li­siert werden, erst recht nicht so wie ges­tern Abend in Leip­zig gesche­hen.“

Pallas weiter: „Aller­dings herrscht gerade jetzt bei den Flücht­lin­gen in Sach­sen eine große Angst vor rech­ter Gewalt. Das müssen wir ernst nehmen und alles tun, damit ihre Sicher­heit gewähr­leis­tet wird. Die SPD-Frak­ti­on steht klar an der Seite der Flücht­lin­ge und Asyl­su­chen­den sowie derer, die sich für sie ein­set­zen. Gerade in den ver­gan­ge­nen Wochen haben wir fried­lich Gesicht für Welt­of­fen­heit und Tole­ranz gezeigt. Ich hoffe und appel­lie­re, dass am kom­men­den Montag beim Neu­jahrs­putz #3 in Dres­den und am Mitt­woch in Leip­zig wieder viele Men­schen fried­lich, aber bestimmt gegen Ras­sis­mus und für Mit­mensch­lich­keit  auf die Straße gehen.“