Hen­ning Homann, Mit­glied der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag, zu Über­grif­fen auf Flücht­lin­ge in Nord­rhein-West­fa­len

Umgang mit Flücht­lin­gen auf den Prüf­stand stel­len – Sicher­heits­per­so­nal prüfen

„Die unfass­ba­ren Vor­fäl­le in Unter­künf­ten für Flücht­lin­ge in Nord­rhein-West­fa­len soll­ten auch für Sach­sen Anlass sein, den Umgang mit Asyl­be­wer­bern auf den Prüf­stand zu stel­len. Flücht­lin­ge müssen nicht nur men­schen­wür­dig unter­ge­bracht, son­dern auch ver­nünf­tig sozial betreut werden. Da gibt es in Sach­sen noch große qua­li­ta­ti­ve Unter­schie­de“, so Hen­ning Homann am Montag in Dres­den.

„Zudem drängt sich die Frage auf, ob über­haupt pri­va­te Sicher­heits­diens­te in Flücht­lings­hei­men ein­ge­setzt werden soll­ten. Nicht nur, weil damit eine staat­li­che Hoheits­auf­ga­be abge­tre­ten wird. Son­dern auch, weil per­sön­li­che Eig­nung und fach­li­che Kom­pe­tenz wich­tig sind. Wir wollen, dass Sicher­heits­per­so­nal in Flücht­lings­hei­men vor der Ein­stel­lung vom Ver­fas­sungs­schutz auf Unbe­denk­lich­keit über­prüft wird und ein unbe­denk­li­ches poli­zei­li­ches Füh­rungs­zeug­nis vor­liegt.“

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