„Die heute ver­ab­schie­dete Ver­ein­ba­rung zur Hoch­schul­ent­wick­lung leitet einen Rich­tungs­wechsel ein“, so SPD-Hoch­schul­ex­perte Holger Mann. „Ein über 20 Jahre dau­ernder Stel­len­abbau an den Hoch­schulen findet damit end­gültig ein Ende.“

„Die Hoch­schul­pla­nung 2025 bietet nun einen ver­läss­li­chen inhalt­li­chen Rahmen für die nächsten acht Jahre. Wir gehen in dieser neuen Ent­wick­lungs­pla­nung zudem erst­mals die Themen Gleich­stel­lung und Inklu­sion an den Hoch­schulen an. Dar­über hinaus sind damit die  Vor­aus­set­zungen geschaffen, dass die Hoch­schulen in Zukunft lang­fristig Per­so­nal­pla­nung und  Pro­fil­bil­dung betreiben können“, so Mann.

Hin­ter­grund:

Im Koali­ti­ons­ver­trag ist ver­an­kert: „Unter der Vor­aus­set­zung, dass sich die staat­li­chen Hoch­schulen mit dem Frei­staat Sachsen auf eine ent­spre­chende „Hoch­schul­ent­wick­lungs­pla­nung 2025“ bis zum Ende des Jahres 2016 ver­stän­digen, ist die Koali­tion zum Abschluss einer lang­fris­tigen Zuschuss­ver­ein­ba­rung mit einer Lauf­zeit bis 2025 bereit und wird auf den geplanten Stel­len­abbau von 754 Stellen ab 2017 ver­zichten.“

Der heute beschlos­senen Ver­ein­ba­rung zufolge stehen den 14 staat­li­chen Hoch­schulen pro Jahr knapp über 9000 unbe­fris­tete Stellen zur Ver­fü­gung. Der Frei­staat über­weist den Hoch­schulen dafür pro Jahr rund 600 Mil­lionen Euro an Per­so­nal­kosten. Zudem fließen für Sach­kosten und Inves­ti­tionen noch einmal rund 70 Mil­lionen Euro jähr­lich.