„Wir pochen hartnäckig auf den Erhalt der Siemens-Werke in Görlitz und Leipzig“, so Henning Homann, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Arbeitsmarktpolitik, am Dienstag in Dresden. „Mit der Einladung des Siemens-Gesamtbetriebsrates in den Wirtschaftsausschuss haben wir nicht nur ein neuerliches Signal der Solidarität an die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesendet. Uns war es wichtig, über konkrete Unterstützungsmöglichkeiten zu sprechen.“

„Wir nehmen Siemens-Vorstandschef Joe Kaeser beim Wort, der nach eigener Aussage alle Optionen prüfen will, um den Menschen und der gesamten Region eine Perspektive zu geben“,  so Henning Homann und Thomas Baum, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion und Abgeordneter aus der betroffenen Region Oberlausitz. Sie dankten dem Ausschussvorsitzenden Jan Hippold für die Initiative.

„Die Industriearbeitsplätze in Görlitz und Leipzig sind für die Regionen von zentraler Bedeutung“, so Thomas Baum. „Siemens-Vorstand,  Gesamtbetriebsrat und Landesregierung sollten gemeinsam eine Investitionsstrategie zum Erhalt der Standorte entwickeln. Dafür werben wir mit Nachdruck.“