„Wir unter­stützen die For­de­rung, die soge­nannte Dop­pel­ver­bei­tra­gung bei Betriebs­renten abzu­schaffen. Die gül­tige Praxis, wonach die Betrof­fenen von ihrer Rente den Arbeit­nehmer- und Arbeit­ge­ber­an­teil der Kranken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung bezahlen müssen, ist unge­recht. Dieser Fehler muss end­lich kor­ri­giert werden“, so Hen­ning Homann, arbeits­markt­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­tion im Säch­si­schen Landtag, am Don­nerstag.

„Unser Ziel ist – genau wie bei der gesetz­li­chen Rente – der halbe Kran­ken­kas­sen­bei­trag. Damit werden zwar nicht alle Unge­rech­tig­keiten aus der Welt geschafft, viele Betriebs­rent­ne­rinnen und –rentner aber würden deut­lich ent­lastet. Die gute wirt­schaft­liche Situa­tion eröffnet dafür neue finan­zi­elle Spiel­räume. Wer die betrieb­liche Alters­ver­sor­gung attrak­tiver machen will, muss jetzt han­deln.“

In Dresden und Chem­nitz waren für Don­nerstag Demons­tra­tionen von Betrof­fenen ange­kün­digt.