„Das Signal, das von der Bun­des­tags­wahl aus­ge­gan­gen ist, ist klar. Und auch die Ant­wort ist klar, das wurde auch aus allen Frak­tio­nen so for­mu­liert: Ein „Weiter so!“ wird es in Sach­sen nicht geben“, so Hen­ning Homann, Vize-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der und Spre­cher für demo­kra­ti­sche Kultur, am Don­ners­tag im Land­tag. Ein sol­ches Bekennt­nis ist auch ein klares Signal an die Wäh­le­rin­nen und Wähler, dass wir ver­ste­hen und wir auch Grund­sätz­li­ches in diesem Land in Frage stel­len müssen.“

„Wir beschrei­ben jetzt die Pro­ble­me, die wir sehen und für die wir Lösun­gen sehen wollen, so Homann und ver­wies auf Bil­dungs­po­li­tik, mehr sicht­ba­re Sicher­heit, Infra­struk­tur, der Stär­kung der Kom­mu­nen und Pflege. „Das ist poli­ti­sche Kultur – dass man Pro­ble­me benennt, bevor man behaup­tet, man hätte dafür die Lösung.“

„Wesent­lich für poli­ti­sche Kultur ist, dass man auf der einen Seite das ver­tei­digt, was gut ist. Und dass man auf der ande­ren Seite auch die Dinge benennt, die in einem Land noch besser werden müssen. Wer behaup­tet, alles sei gut, der wird der Rea­li­tät nicht gerecht. Und der­je­ni­ge, der behaup­tet, alles sei schlecht, wird der Rea­li­tät auch nicht gerecht“, so Homann in Rich­tung Oppo­si­ti­on.

„Unser Ange­bot als SPD – nicht nur für kon­kre­te Inhal­te, son­dern auch für die poli­ti­sche Kultur – ist eine neue Ent­schlos­sen­heit. Eine neue Ent­schlos­sen­heit, die Pro­ble­me in diesem Land zu lösen. Das ist etwas, mit dem wir auch die Men­schen in unse­rem Land wieder neu begeis­tern können. Es muss sich wieder lohnen, sich zu enga­gie­ren. Für uns als Par­la­men­ta­ri­er, für Men­schen in den Par­tei­en, für Men­schen in Ver­ei­nen, für Men­schen in den Initia­ti­ven.“