„Staat­lich geför­der­te Jobs werden Lang­zeit­ar­beits­lo­sen und deren Fami­li­en neue Per­spek­ti­ven eröff­nen. Arbeits­lo­sig­keit darf kein Schick­sal sein“, so Hen­ning Homann, arbeits­markt­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Land­tags­frak­ti­on, am Mitt­woch zum Beschluss des Bun­des­ka­bi­netts für ein Pro­gramm gegen Lang­zeit­ar­beits­lo­sig­keit.

„Gut, dass der Gesetz­ent­wurf von SPD-Bun­des­ar­beits­mi­nis­ter Huber­tus Heil auch darauf zielt, die Betrof­fe­nen über die Ver­mitt­lung in eine Arbeit hinaus zu betreu­en. Sach­sen hat hier vor allem mit seinem eige­nen Pro­gramm ‚Tandem‘, aber auch mit dem Pro­gramm ‚Sozia­ler Arbeits­markt‘  bei der geziel­ten Betreu­ung Lang­zeit­ar­beits­lo­ser und deren Kin­dern bereits vor­ge­legt und gute Erfah­run­gen.“

„Es ist eine Frage der Gerech­tig­keit und der wirt­schaft­li­chen Ver­nunft, dass sich der Staat um jene küm­mert, die Hilfe benö­ti­gen“, so Homann. „Denn wir brau­chen jede und jeden. Leider haben es Lang­zeit­ar­beits­lo­se bei der Suche nach einem Arbeits­platz beson­ders schwer. Des­halb hoffe ich, dass mög­lichst viele der jetzt in Rede ste­hen­den 150.000 Jobs in Sach­sen ent­ste­hen.“

„Der heute vor­ge­stell­te Gesetz­ent­wurf ist eine gute Grund­la­ge für die Bera­tun­gen im Bun­des­tag. Ich unter­stüt­ze die For­de­run­gen der Gewerk­schaf­ten, Städte und Gemein­den, die geplan­ten Lohn­kos­ten­zu­schüs­se auf Basis der Tarif­löh­ne anstatt der Min­dest­löh­ne zu berech­nen. So kann und muss Lohn­dum­ping  ver­mie­den werden.  Das ist auch eine Frage des Respekts vor der Arbeits­leis­tung“, so Homann abschlie­ßend.