Zur Aktuellen Debatte zum Automobilstandort Sachsen erklärt Henning Homann, Vorsitzender und Sprecher für Wirtschaft und Arbeit der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag:
„Sachsen ist Autoland und soll es auch bleiben. Die Lage bei Volkswagen und in der gesamten Automobilindustrie ist ernst. Klar ist aber auch: Eine Rückkehr in die vermeintlich gute alte Zeit des Verbrenners ist keine Strategie. Der internationale Wettbewerb wird härter, insbesondere China hat technologisch enorm aufgeholt. Darauf müssen wir mit Innovation, guten Produkten und wettbewerbsfähigen Rahmenbedingungen antworten.
Die Beschäftigten sind bereit, die Ärmel hochzukrempeln und ihren Beitrag zur Zukunft der Standorte zu leisten. Deshalb darf über ihre Köpfe hinweg weder über Löhne und Arbeitszeiten noch über die Zukunft der Werke entschieden werden. Pauschale Werksschließungen sind keine Strategie. Jetzt müssen alle Optionen auf den und alle Beteiligten an einen Tisch – Unternehmen, Betriebsräte, Gewerkschaften und Politik.
Unser Ziel ist klar: industrielle Wertschöpfung und gute Arbeitsplätze in Sachsen sichern. Dafür braucht es eine gemeinsame Kraftanstrengung von Bund, Land und Europa – und eine langfristige Industriepolitik, die Zukunftsinvestitionen vor kurzfristige Profite stellt.“

