„Das neue Lan­des­pro­gramm Schul­so­zi­al­ar­beit ist ein wich­ti­ger jugend­po­li­ti­scher Erfolg dieser Koali­ti­on“, erklärt Hen­ning Homann, jugend­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­ti­on, am Frei­tag im Land­tag. „Mit 15 Mil­lio­nen Euro pro Jahr stel­len wir dop­pelt so viel Geld zur Ver­fü­gung, wie es bisher über des ESF-finan­zier­te Pro­gramm ‚Sozia­le Schule´ gab. So kann die Schul­so­zi­al­ar­beit in Sach­sen massiv aus­ge­baut werden.“

„Schul­so­zi­al­ar­beit ist eine anspruchs­vol­le Auf­ga­be, die einen wich­ti­gen Bei­trag zum Bil­dungs­er­folg von Schü­le­rin­nen und Schü­lern leis­ten kann. Des­halb haben wir eine Fach­emp­feh­lung zur Schul­so­zi­al­ar­beit ent­wi­ckelt, die auch Grund­la­ge für das För­der­pro­gramm sein soll. Das ist zen­tral, um das Lan­des­pro­gramm zu einem Erfolg zu machen“, so Homann weiter.

Für die SPD-Frak­ti­on schlie­ße sich mit dem Pro­gramm ein Kreis. „Bereits seit 2011 for­der­te die SPD ein Lan­des­pro­gramm Schul­so­zi­al­ar­beit, jetzt wurde es beschlos­sen. Das zeigt, der Kampf für eine bes­se­re Sozi­al­po­li­tik lohnt sich in Sach­sen“,  so Homann abschlie­ßend.

Hin­ter­grund: Mit dem Koali­ti­ons­an­trag „Ein­füh­rung eines Lan­des­pro­gramms Schul­so­zi­al­ar­beit in Sach­sen“ beschloss der Land­tag am Frei­tag Eck­punk­te des neuen Lan­des­pro­gramms. Dem­nach sollen die 15 Mil­lio­nen Euro ent­spre­chend der Schü­ler­zah­len an die Land­krei­se und Kreis­frei­en Städte ver­teilt werden. Um Kon­ti­nui­tät her­zu­stel­len, sollen mehr­jäh­ri­ge För­der­an­trä­ge mög­lich sein. In den ersten beiden Jahren soll die Ein­rich­tung des Lan­des­pro­gramms durch ein Begleit­pro­gramm unter­stützt werden.

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