„Die heute in der ‚Säch­si­schen Zei­tung‘ ver­öf­fent­lich­te Umfra­ge belegt einmal mehr, dass das Thema Gerech­tig­keit die Sach­sen enorm beschäf­tigt. Sie bestä­tigt die Ergeb­nis­se des Sach­sen­mo­ni­tors “, so Hen­ning Homann. „Das Gefühl, Bürger zwei­ter  Klasse zu sein, hat eine starke sozia­le Kom­po­nen­te. Umso wich­ti­ger ist es, den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt nach­drück­lich in den Mit­tel­punkt säch­si­scher Poli­tik zu stel­len.“

„Ein Grund für dieses Gefühl sind die vielen knall­har­ten sozia­len Unter­schie­de zwi­schen Ost und West. Diese Fakten sind nicht vom Tisch zu wischen“, so Homann weiter. „Die Auf­bau­ge­nera­ti­on von 1990 geht bald in Rente. Ein Drit­tel droht – als direk­te Folge der gerin­gen Löhne und Ver­wer­fun­gen der Deut­schen Ein­heit – in der Grund­si­che­rung zu landen. Und das, obwohl diese Säch­sin­nen und Sach­sen ihr Leben lang gear­bei­tet haben.  Diese Themen gehö­ren bei den anste­hen­den Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen mit auf den Tisch.“

„Ich bin gespannt auf die Reak­tio­nen der Lese­rin­nen und Leser in dieser Debat­te, die unsere Inte­gra­ti­ons­mi­nis­te­rin Petra Köp­ping bereits seit andert­halb Jahren bestrei­tet“, so Homann abschlie­ßend.