„Schule hat par­tei­po­li­tisch neu­tral zu sein, sie ist aber kein poli­tik­frei­er Raum. Wenn sich unsere Kinder zu mün­di­gen Bür­gern ent­wi­ckeln sollen, müssen ihnen auch in der Schule demo­kra­ti­sche Werte ver­mit­telt werden. Dabei unter­stüt­zen wir unsere Leh­re­rin­nen und Lehrer in Sach­sen“, so Hen­ning Homann. „Der ‚Leh­rer­pran­ger‘ der AfD zielt darauf, Lehr­kräf­te ein­zu­schüch­tern. Davor müssen und werden wir sie schüt­zen. Unser Vor­schlag: Das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um rich­tet eine Hot­line ein, an die sich Leh­re­rin­nen und Lehrer wenden können, die sich vom AfD-Pran­ger gemobbt fühlen.“

„Dane­ben ist auch eine grund­sätz­li­che juris­ti­sche Prü­fung sol­cher Mel­de­por­ta­le not­wen­dig, wie es kürz­lich bei der Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz dis­ku­tiert wurde.“ Homann weiter: „Zudem stellt sich die Frage, ob Frak­ti­ons­gel­der in dieses Denun­zia­ti­ons-Portal flie­ßen und wenn ja, ob das zuläs­sig ist. Des­halb werden wir den juris­ti­schen Dienst des Land­tags bitten, das zu prüfen.“