+++ Sachsen nimmt wei­tere 50 Geflüch­tete von den grie­chi­schen Inseln auf +++

„Auch unter den Aus­wir­kungen der Corona-Krise dürfen wir die welt­weiten Tra­gö­dien nicht ver­gessen. Nach wie vor sind welt­weit zig Mil­lionen Men­schen auf der Flucht und müssen unter schlimmsten Bedin­gungen leben. Ins­be­son­dere Kinder und beson­ders schutz­be­dürf­tige Men­schen leiden dar­unter sehr. Das darf uns auch wei­terhin nicht kalt lassen. Daher ist es ein wich­tiges Signal der Huma­nität, dass sich Sachsen an der Auf­nahme von Kin­dern und Jugend­li­chen aus den Lagern auf den grie­chi­schen Inseln und am Resett­le­ment-Pro­gramm des Bundes betei­ligt. Dieses Auf­nah­me­pro­gramm geht über die all­ge­meine Ver­pflich­tung zur Auf­nahme von Geflüch­teten anhand des König­steiner Schlüs­sels hinaus.

Sachsen wird einen wei­teren Bei­trag leisten und mehr Geflüch­tete von den grie­chi­schen Inseln auf­nehmen. Bis zu 50 unbe­glei­tete min­der­jäh­rige Geflüch­tete sollen jetzt zusätz­lich zu den bis­he­rigen 20 Zusagen in Sachsen Schutz finden können. Mit dieser Eini­gung wollen wir gemeinsam mit dem Bund und den anderen Bun­des­län­dern die größte Not lin­dern. Ich bin über­zeugt, dass der Frei­staat diese über­schau­bare Zahl schul­tern kann. Mög­lich gemacht wird diese auch durch die Bereit­schaft der Groß­städte Dresden, Leipzig und Chem­nitz, die Geflüch­teten auf­zu­nehmen“, so Albrecht Pallas zur Eini­gung.

Außerdem hat sich die Koali­tion laut Albrecht Pallas darauf geei­nigt, dass Sachsen sich am Resett­le­ment-Pro­gramm des Bundes in Zusam­men­ar­beit mit dem UNHCR betei­ligt: „Wir werden bis 2024 zusätz­lich zum ‚nor­malen‘ König­steiner-Ver­tei­lungs­schlüssel min­des­tens 150 Men­schen in Sachsen auf­nehmen. Sachsen zeigt damit Huma­nität und über­nimmt gleich­zeitig Ver­ant­wor­tung für inter­na­tio­nale Lösungen, denn glo­bale Krisen lassen sich nur meis­tern, wenn alle ihren Teil dazu bei­tragen.“