Umfas­sen­der Akti­ons- und Maß­nah­me­plan folgt

„Für unsere Koali­ti­on endet der Auf­trag der Inklu­si­on nicht vor den Hoch­schu­len“, erklär­te Holger Mann am Mitt­woch zum Beschluss des Land­tags, Stu­di­um und Beschäf­ti­gung von Men­schen mit Behin­de­rung und chro­ni­schen Krank­hei­ten zu erleich­tern. „Es geht um wei­te­re kon­kre­te Schrit­te, um den recht­lich ver­brief­ten Anspruch einer dis­kri­mi­nie­rungs­frei­en und chan­cen­glei­chen Bil­dung an den säch­si­schen Hoch­schu­len ein­zu­lö­sen“, so Mann zum Antrag von CDU und SPD. „Die Koali­ti­on doku­men­tiert mit ihrem ersten Antrag im Bereich Wis­sen­schaft und Hoch­schu­le, dass uns dieser Auf­trag wich­tig und teuer ist.“

„Ich wün­sche mir, dass in Deutsch­land Men­schen mit Behin­de­rung, sofern Sie eine Hoch­schul­zu­gangs­be­rech­ti­gung haben, an Uni­ver­si­tä­ten lernen und lehren können“, so Hanka Kliese.
„Das ist kein Zustand, den es zu ver­hin­dern gilt, son­dern einer, für den die Bedin­gun­gen ver­bes­sert werden müssen.“

Hanka Kliese ver­wies wie Holger Mann darauf, dass es mit dem Antrag nicht getan sei. Wie im Koali­ti­ons­ver­trag fest­ge­schrie­ben, werde ein umfas­sen­der Akti­ons- und Maß­nah­me­plan zur Umset­zung der UN-Behin­der­ten­rechts­kon­ven­ti­on erar­bei­tet, der Ende des Jahres vor­lie­gen solle. „Es gibt für uns aber keinen Grund, bis dahin die Hände in den Schoß zu legen. Viel­mehr sind wir an vielen kon­kre­ten Maß­nah­men inter­es­siert, um der Ziel­grup­pe bald Ver­bes­se­run­gen zu teil werden zu lassen.“

Antrag Inklu­si­ve Hoch­schu­le (Drs 6/729)