Thema: Gleich­stel­lung

Hen­ning Homann, stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der und Spre­cher für demo­kra­ti­sche Kultur der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag,  und Iris Rae­ther-Lor­dieck, Spre­che­rin für Gleich­stel­lungs­po­li­tik, in der Aktu­el­len Debat­te zum Lan­des­ak­ti­ons­plan zur Viel­falt von Lebens­ent­wür­fen

„Es gehört zum Selbst­ver­ständ­nis der Sozi­al­de­mo­kra­tie, etwas für die Men­schen zu tun, die die beson­de­re Unter­stüt­zung des Staa­tes brau­chen“, so Hen­ning Homann.  „Wir reden nicht über gute Arbeit oder die Min­der­hei­ten­rech­te. Wir reden über gute Arbeit, bes­se­re Bil­dung und den Schutz von Min­der­hei­ten­rech­ten. Ich warne davor, unter­schied­li­che Inter­es­sen gegen­ein­an­der aus­zu­spie­len.“

„Mit dem Akti­ons­plan hat sich die Säch­si­sche Staats­re­gie­rung unmiss­ver­ständ­lich posi­tio­niert, För­der­struk­tu­ren gestärkt, Ziele defi­niert und damit eine wich­ti­ge und rich­ti­ge Weg­mar­ke gesetzt“, sagte Iris Rae­ther-Lor­dieck. „Aller­dings lässt sich Akzep­tanz von les­bi­schen, schwu­len, bise­xu­el­len, trans­ge­schlecht­li­chen, trans­gen­der, inter­se­xu­el­len und quee­ren Men­schen nicht von oben herab ver­ord­nen. Sie muss im Alltag ankom­men. Hier sind neben der Säch­si­schen Lan­des­re­gie­rung wir alle gemein­sam gefor­dert.“