Jawoll, jetzt wird’s bunt – Mehr als nur đŸłïžâ€đŸŒˆ Parade đŸłïžâ€đŸŒˆ

27.06.2025

„Nie wieder still – đŸłïžâ€đŸŒˆ CSDs đŸłïžâ€đŸŒˆ in Sachsen sind ein starkes politisches Zeichen“

Heute wurde es zum Ende des đŸłïžâ€đŸŒˆ Pride Month Juni đŸłïžâ€đŸŒˆ bunt im Landtag: „Mehr als nur Parade: Politische CSD-Demonstrationen fĂŒr Vielfalt und Respekt schĂŒtzen und unterstĂŒtzen“ – in einer aktuellen Debatte machte die queerpolitische Sprecherin Sophie Koch klar: Die Forderungen der queeren Community nach Gleichberechtigung, Sicherheit und Sichtbarkeit bleiben auch ĂŒber den Juni hinaus auf der Tagesordnung – gerade in Sachsen.

„Der Pride Month endet zwar im Kalender – der Kampf fĂŒr die Akzeptanz queerer Menschen jedoch nicht. Wir als queere Community verschwinden nicht. Wir sind nie wieder still.“


đŸłïžâ€đŸŒˆ CSDs in Sachsen – politischer denn je

Sophie Koch verweist auf die große Zahl von Christopher Street Days, die in diesem Jahr bis in den September hinein in ganz Sachsen stattfinden – von Zwickau bis Görlitz, so viele wie noch nie zuvor.

„CSD-Demonstrationen sind nicht nur Paraden oder Partys – auch wenn wir gut feiern können. Sie sind hochpolitisch. Sie sind notwendig.“

Die SPD-Abgeordnete dankt allen, die diese Veranstaltungen möglich machen – und betont, wie wichtig ihre gesellschaftspolitische Bedeutung ist.


⚖ Gleiche Rechte – keine Sonderrechte

In ihrer Rede kontert Koch die immer wiederkehrende Behauptung, die queere Bewegung fordere „Sonderrechte“:

„Wir demonstrieren dafĂŒr, dass jede achte Person in Deutschland endlich volle Gleichberechtigung erfĂ€hrt. Dass queere Familien anerkannt werden. Dass Grundrechte fĂŒr alle gelten.“

Als Beispiel nennt sie die rechtliche Unsicherheit fĂŒr Kinder in Regenbogenfamilien: Wird ein Kind in eine lesbische Ehe geboren und stirbt die leibliche Mutter, ist das Kind in Deutschland juristisch eine Vollwaise. Auch der fehlende Schutz queerer Menschen im Grundgesetz und die KontinuitĂ€t staatlicher Diskriminierung bis in die 1990er Jahre benennt sie klar.


đŸ›Ąïž CSDs brauchen Sicherheit und SolidaritĂ€t

Mit Blick auf die jĂŒngsten Absagen und Störungen von queeren Veranstaltungen in anderen BundeslĂ€ndern fordert Sophie Koch:

„Offen queer zu leben, ist heute ein Sicherheitsrisiko. Ich hoffe sehr, dass alle anstehenden CSDs in Sachsen ohne Bedrohungen stattfinden können. DafĂŒr braucht es nicht nur ein gutes Sicherheitskonzept – sondern auch spĂŒrbare SolidaritĂ€t aus Gesellschaft und Politik.“


🧭 Haltung statt NeutralitĂ€t

Koch appelliert an politische Verantwortung:

„Wenn es um Menschenrechte geht, darf es keine NeutralitĂ€t geben – auch nicht von politischen Institutionen.“

Sie ruft ihre Kolleginnen und Kollegen im Landtag auf, bei den CSDs in Sachsen sichtbar an der Seite der queeren Community zu stehen.


đŸš« Klare Kante gegen rechte Hetze

Sophie Koch kĂŒndigt in ihrer Rede auch eine entschlossene Erwiderung auf zu erwartende rechte Zwischenrufe an:

„Die Takes der AfD kenne ich schon: ‚keine Sonderrechte fĂŒr Minderheiten‘, ‚Queerfeindlichkeit kommt durch Migration‘, ‚Steuergeldverschwendung fĂŒr Vereine‘. Keine Sorge, das alles widerlege ich Ihnen nachher gerne.“


🌈 Happy Pride – und weiter geht’s

Abschließend macht Sophie Koch deutlich:
Die SPD steht weiter fest an der Seite der queeren Community – in Sachsen, bundesweit und international.

„Ich hoffe, dass wir irgendwann nicht mehr demonstrieren mĂŒssen, weil alle GrĂŒnde verschwunden sind. Bis dahin: 🌈Happy Pride🌈 – und wir bleiben laut!“