Kinder und Jugend­liche sind unsere Zukunft. Das ist für uns keine Floskel, son­dern poli­ti­sche Richt­schnur und Auf­trag zugleich. Mit diesem sind wir auch in die Ver­hand­lungen zum Dop­pel­haus­halt 2021/2022 gegangen.

 

Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: 

1) Die Jugend­pau­schale wird 2022 auf 14,50 Euro ange­hoben. In diesem Jahr liegt sie noch bei 12,40 Euro. Dadurch för­dern wir Jugend­ver­bände und stärken die Jugend­ar­beit in den Städten und Gemeinden.

2) Durch den DHH 21/22 wurde auch die Jugendleiter:innenausbildung kos­ten­frei. Dieses Ziel hatten wir bereits im Koali­ti­ons­ver­trag fest­ge­schrieben. 

3) Für den prä­ven­tiven Kin­der­schutz und für Inves­ti­tionen in Jugend­hil­feein­rich­tungen können För­der­sätze von 90 Pro­zent bean­tragt werden, zuvor betrug dieser 65 Pro­zent. Dadurch müssen weniger Eigen­mittel auf­ge­wendet werden.

 

Wie kam es zur Erhö­hung?

Als Land­tags­frak­tion haben wir uns bei den Haus­halts­ver­hand­lungen dafür ein­ge­setzt, dass die Jugend­pau­schale auf 14,2 Mio. Euro in 2021 und 15 Mio. Euro  in 2022 erhöht wird. Ins­ge­samt stehen 2,4 Mio. Euro zusätz­lich zur Ver­fü­gung. Die Koali­ti­ons­par­teien waren sich dar­über einig, dass wir für die Kinder- und Jugend­ar­beit vor Ort mehr tun wollen.

Unser Ziel ist eine starke und leis­tungs­fä­hige Kinder- und Jugend­hilfe in Sachsen, die Kinder und Jugend­liche in ihrer Ent­wick­lung bedarfs­ge­recht und gezielt unter­stützt. Zugleich wollen wir den Trä­gern und Mitarbeiter:innen finan­zi­elle Sicher­heit geben. Diese Ziele spie­geln sich in der Erhö­hung der Jugend­pau­schale wieder. Damit führen wir eine posi­tive Ent­wick­lung in dem Bereich weiter.

Durch den Beschluss des Dop­pel­haus­haltes gab es noch einmal einen not­wen­digen Schub für die Kinder- und Jugend­ar­beit in unserem Frei­staat. Von dem wir hoffen, dass er auch vor Ort genutzt wird.


Für uns steht dabei fest:
Gerade in schwie­rigen Zeiten sparen wir nicht bei Kin­dern und Jugend­li­chen, son­dern stärken die Struk­turen der Kinder- und Jugend­ar­beit. Das wird auch für die kom­menden Ver­hand­lungen unser Anspruch sein. Und ist gerade mit Blick auf die Belas­tungen der Kinder und Jugend­li­chen auf­grund der Corona-Pan­demie ein wich­tiges Zei­chen.  

Jugend­pau­schale?

Die Jugend­pau­schale unter­stützt Kom­munen dabei, allen Kin­dern und Jugend­li­chen Ange­bote zur Gestal­tung ihrer Frei­zeit zu unter­breiten. Uns ist wichtig, dass gerade auch in den länd­li­chen Räumen ein flä­chen­de­ckendes und sta­biles Netz an Jugend­treffs und mobilen Ange­boten besteht. Das ist zunächst Auf­gabe der Kom­munen. Als Land unter­stützen wir die kom­mu­nale Jugend­hil­fe­l­and­schaft durch die Jugend­pau­schale.

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Wir stärken die Jugend­ar­beit in den Städten und Gemeinden. Das ist gerade mit Blick auf die Belas­tungen der Kinder und Jugend­li­chen auf­grund der Corona-Pan­demie eine wich­tige und not­wen­dige Maß­nahme

Juliane Pfeil

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Juliane Pfeil

Mit der Erhö­hung der Jugend­pau­schale unter­stützen wir die Jugend­ar­beit in Stadt und Land. Gerade in schwie­rigen Zeiten sparen wir nicht bei den Kin­dern und Jugend­li­chen, son­dern stärken die Struk­turen der Kinder- und Jugend­ar­beit. Das wird auch für die kom­menden Haus­halts­ver­hand­lungen unser Anspruch sein. Denn wir brau­chen eine starke und leis­tungs­fä­hige Kinder- und Jugend­hilfe in Sachsen, die Kinder und Jugend­liche in ihrer Ent­wick­lung bedarfs­ge­recht sowie gezielt unter­stützt.

 

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Unsere jugend­po­li­ti­sche Spre­cherin zur SEn­kung des Eigen­an­teils:

Die Redu­zie­rung des Eigen­an­teils ist sinn­voll, ins­be­son­dere mit Blick auf die finan­zi­ellen Belas­tungen durch die Corona-Pan­demie. Damit reagieren wir auch auf den Umstand, dass die Mittel in den ver­gan­genen Jahren nicht voll­ständig abge­rufen wurden. Das lag auch an den hohen Eigen­an­teilen.