„Die Kin­der­ta­ges­pflege ist eine wich­tige Ergän­zung zum regu­lären Kita-System. Gerade in Leipzig und Dresden wäre die ange­spannte Situa­tion zur Ver­sor­gung unserer Kinder bis zu drei Jahren ohne die Tages­mütter und Tagesväter kaum zu stemmen“, so die fami­li­en­po­li­ti­sche Spre­cherin der SPD-Land­tags­frak­tion, Juliane Pfeil-Zabel, am Mitt­woch im Landtag zum  Koali­ti­ons­an­trag Kin­der­ta­ges­pflege als attrak­tives Angebot stärken“ (Drs. 6/13736).

„Mit einen Runden Tisch ‚Kin­der­ta­ges­pfle­ge­stellen‘ hat die Koali­tion in den ver­gan­genen Monaten mit erfah­renen Tages­müt­tern, Ver­tre­tern des Lan­des­ju­gend­amtes, des Kul­tus­mi­nis­te­riums, der Lan­des­fach­stelle sowie Ver­tre­tern der Kom­munen und Fach­ver­bänden Pro­bleme und Her­aus­for­de­rungen dis­ku­tiert.“

„Der Koali­ti­ons­an­trag zielt in drei Rich­tungen“, so Juliane Pfeil-Zabel. Es gehe um mehr Pla­nungs­si­cher­heit für Tages­mütter und –väter. Zudem müsse eine Lösung für die lan­des­weit unter­schied­liche Bezah­lung gefunden werden. Und es gehe um mehr inklu­sive Betreu­ungs­an­ge­bote. Des­halb sollten Tages­müt­tern und –vätern pro betreutem Kind mit Beein­träch­ti­gungen wie in den Kitas der dop­pelte Lan­des­zu­schuss gezahlt werden.

Hin­ter­grund: Nach Angaben des Säch­si­schen Lan­des­amtes für Sta­tistik wurden – mit Stand 01.03.2017 – 7. 338 Kinder in öffent­lich geför­derter Kin­der­ta­ges­pflege durch 1.657 Tages­mütter und Tagesväter betreut.