Mel­po­mene – Adobe Stock

„Wir sind über­zeugt, dass die Kultur- und Krea­tiv­wirt­schaft der neue Mit­tel­stand der Zukunft ist“, so Hanka Kliese, stell­ver­tre­tende Vor­sit­zende der SPD-Land­tags­frak­tion und Spre­cherin für Kul­tur­po­litik, am Dienstag zur Eröff­nung des Zen­trums für Kultur- und Kre­tiv­wirt­schaft. „Schon im Wahl­pro­gramm hatte sich die säch­si­sche SPD 2014 dazu bekannt, diese stetig wach­sende Branche gezielter zu unter­stützen und ihr auch gute Arbeits­be­din­gungen zu bieten. Denn es geht hier um eine hoch inno­va­tive  und viel­fäl­tige Branche mit viel Poten­zial – auch für mehr Beschäf­ti­gung. Wir wollen, dass Sachsen zu einem Magneten für junge Krea­tive aus ganz Deutsch­land und Europa wird.  “

„Mit der Ent­schei­dung für Chem­nitz als Haupt­standort des Kom­pe­tenz­zen­trums ‚Krea­tives Sachsen‘ wird auch die Bedeu­tung der Krea­tiv­wirt­schaft für die Stadt unter­stri­chen“, so Kliese weiter. „Die Ent­schei­dung ist damit auch eine Aner­ken­nung für das Enga­ge­ment der vielen Kul­tur­schaf­fenden und Krea­tiven.“

Hin­ter­grund: „Krea­tives Sachsen“ wird aus den Haus­halts­mit­teln des Wirt­schafts­mi­nis­te­riums mit ca. 2,5 Mio. Euro über die nächsten fünf Jahre unter­stützt. Getragen wird das Zen­trum vom Lan­des­ver­band der Kultur- und Krea­tiv­wirt­schaft Sachsen e.V., der sich mit einem Eigen­an­teil betei­ligt. Damit ist Krea­tives Sachsen deutsch­land­weit die erste För­der­ein­rich­tung für Kultur- und Krea­tiv­schaf­fende, die von den Ver­bänden der hie­sigen Akteure selbst getragen wird. Das Zen­trum wird mit seinem Haupt­sitz in Chem­nitz und Büro­stand­orten in Dresden und Leipzig sowie an 10 wei­teren Orten Bera­tungs- und Ver­net­zungs­an­ge­bote in den urbanen Zen­tren und im länd­li­chen Raum anbieten. (Quelle: Pres­se­mit­tei­lung des Wirt­schafts­mi­nis­te­riums)