„Ich unterstütze die Entscheidung der Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, die Landesausstellung zur Industriekultur unter den gegeben Umständen zu verschieben.  Hier geht Qualität vor Schnelligkeit“, erklärte Hanka Kliese, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion und Sprecherin für Kultur, am Montag. „Auch wenn wir uns sehr gewünscht hätten, den Termin halten zu können – dieser Schritt ist richtig.“

“Mit der Verschiebung um zwei Jahre auf 2020 gewinnen wir jetzt Zeit, um eine hochwertige, anziehende Ausstellung an einem attraktiven Ort vorzubereiten. Wichtig ist dabei auch, dass dann die Nachnutzung des Ortes für die Leitausstellung gesichert ist und die betreffende Kommune nicht auf Kosten sitzenbleibt.“

„Es bleibt dabei,  dass die nächste Landesausstellung die reichhaltige Industriekultur Sachsens darstellen und in Südwestsachsen präsentiert wird. Die sächsische Industriekultur erzählt nicht nur die Leistungen der Ingenieurinnen und Ingenieure sowie der Unternehmerinnen und Unternehmer, sie spiegelt auch die Geschichte der sächsischen Arbeiterbewegung wider. Erst durch die Wertschöpfung der Arbeiter in den Bergwerken und Industriebetrieben wurde der Bau der sächsischen Schlösser und Burgen ermöglicht.“