„Mehr als 15.000 Men­schen mit Han­dicap, die wegen der Corona-Pan­demie nicht arbeiten durften, kann jetzt unkom­pli­ziert unter die Arme gegriffen werden. Ich bin froh, dass der Haus­halts- und Finanz­aus­schuss des Land­tags ges­tern dem Vor­schlag des Sozi­al­mi­nis­te­riums gefolgt ist und Geld aus dem Corona-Bewäl­ti­gungs­fonds dafür bewil­ligt hat”, so Hanka Kliese, Spre­cherin für Inklu­sion der SPD-Land­tags­frak­tion. „Men­schen mit Beein­träch­ti­gungen haben ebenso Anspruch auf die Unter­stüt­zung der Gesell­schaft wie Allein­er­zie­hende, Eltern, Selb­stän­dige oder Unter­nehmen.”
„Men­schen mit Behin­de­rung sind von der Corona-Pan­demie in viel­fäl­tiger Weise betroffen. Viele gehören wegen Vor- und chro­ni­schen Erkran­kungen oder Immun­schwä­chen zur soge­nannten Risi­ko­gruppe. Daher wurde ihnen zum Schutz sicher­heits­halber das Arbeiten in ihren Werk­stätten für Men­schen mit Behin­de­rungen unter­sagt. Damit fehlte und fehlt den Betrof­fenen in dieser Zeit nicht nur die wich­tige Tages­struktur, Unter­stüt­zung und Qua­li­fi­zie­rung, son­dern auch das Werk­statt­ent­gelt, also der Lohn für ihre Arbeit. Beim Letz­teren gibt es nun Abhilfe.”
Hin­ter­grund:
Für die Zeit  vom 21. März bis zum 20. Juni 2020 erhalten die Beschäf­tigten einen monat­li­chen Grund­be­trag von 89 Euro. Mit der neuen Rege­lung kann der Kom­mu­nale Sozi­al­ver­band Sachsen (KSV) die För­de­rung bean­tragen und diese dann an die Träger der Werk­stätten auf Antrag wei­ter­rei­chen.