„Unser Kul­tur­raum­ge­setz ist das wich­tigste Instru­ment, um Kultur sowohl in den länd­li­chen Regionen als auch in den Städten zu erhalten und weiter zu ent­wi­ckeln“, so unsere kul­tur­po­li­ti­sche Spre­cherin Hanka Kliese am Dienstag. „Die aus­kömm­liche Finan­zie­rung ist ein wich­tiger Bau­stein. Neben attrak­tiven Ange­boten für die Bür­ge­rinnen und Bürger sowohl in den Städten als auch im länd­li­chen Raum haben wir dabei auch die Bezah­lung der Beschäf­tigten an den kom­mu­nalen Thea­tern und Orches­tern im Blick. Mit der heute vom Kabi­nett bestä­tigten Vor­lage des Minis­te­riums für Wis­sen­schaft und Kunst reagieren wir auf aktu­elle Her­aus­for­de­rungen, vor die die Kom­munen dabei gestellt sind.“

In den kom­menden vier Jahren sollen die Kul­tur­räume jeweils zehn Mil­lionen Euro zusätz­lich erhalten. Von diesen ins­ge­samt 40 Mil­lionen Euro sind jähr­lich sieben Mil­lionen – also ins­ge­samt 28 Mil­lionen Euro – für eine bes­sere Mit­tel­aus­stat­tung für den lau­fenden Betrieb der Theater und Orchester vor­ge­sehen. Zudem werden die all­ge­meinen Kul­tur­raum­zu­wei­sungen um jähr­lich drei Mil­lionen Euro erhöht.

„Mit der Regie­rungs­be­tei­li­gung der SPD wurde den Kul­tur­räumen bereits in den ver­gan­genen Jahren immer wieder deut­lich mehr Geld zur Ver­fü­gung gestellt. Wir werden bei den Ver­hand­lungen für den kom­menden Haus­halt 2019/20 dafür sorgen, dass die heute vor­ge­stellten Pläne umge­setzt werden können“, so Hanka Kliese abschlie­ßend.

Hin­ter­grund: Mit dem Dop­pel­haus­halt 2019/2020 erhöht sich der Ansatz für die jähr­li­chen Lan­des­zu­wei­sungen an die Kul­tur­räume von jetzt 94,7 auf dann 97,7 Mil­lionen Euro. Zusätz­lich jähr­lich sieben Mil­lionen Euro für die Per­so­nal­kosten der Theater und Orchester und die Stär­kung ihres Kul­tur­ange­bots werden als Struk­tur­mittel an die kom­mu­nalen Träger gezahlt. Davon pro­fi­tieren werden fünf Theater und vier Orchester, sofern sie Anträge stellen. Infrage kommen das Theater Plauen-Zwi­ckau, die Vogt­land­phil­har­monie, das Theater Freiberg/​Döbeln, die Erz­ge­bir­gi­sche Theater- und Orchester GmbH mit dem Eduard-von-Win­ter­stein-Theater Anna­berg und der Erz­ge­bir­gi­schen Phil­har­monie Aue, das Leip­ziger Sin­fo­nie­or­chester, die Deut­sche Blä­ser­aka­demie, die Elb­land­phil­har­monie, das Ger­hart-Haupt­mann-Theater Gör­litz-Zittau mit der Neuen Lau­sitzer Phil­har­monie und die Städ­ti­schen Theater Chem­nitz mit der Robert-Schu­mann-Phil­har­monie. (Pres­se­mit­tei­lung Minis­te­rium für Wis­sen­schaft und Kunst)