Die Koalition hat sich zur weiteren Ausgestaltung des Handlungsprogramms gegen den Lehrermangel in Sachsen jetzt auf die Zulagen für die Pädagogen geeinigt, die nicht verbeamtet werden können. „Als Koalitionspartner hatten wir beim Beschluss des Handlungsprogramms im März ein Versprechen abgegeben – nämlich bei der Bezahlung für die angestellten Lehrer eine Zulagen-Lösung zu finden. Dieses Versprechen lösen wir mit der jetzt vorliegenden Ergänzung des Handlungsprogramms ein”, sagte Fraktionsvorsitzender Dirk Panter am Freitag.

„Es ist gut, dass wir uns hier noch einmal gemeinsam bewegt haben. Die unzähligen Gespräche und Rückmeldungen haben genutzt. Sie haben uns geholfen, die Gemütslage der Lehrkräfte besser verstehen und einordnen zu können. Und sie haben den Lehrkräften geholfen, weil wir jetzt noch einmal nachgelegt haben. Die Verbeamtung wird durch diese Ausgleichszulage nicht gerechter – aber sie wird etwas einfacher hinnehmbar. Die Zulage – sie beläuft sich auf etwa 2.000 Euro im Jahr –  ist eine Anerkennung für die Lehrerinnen und Lehrer, die seit Jahren unermüdlich viel leisten.”